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Polizeigewerkschaften wollen Böllerverbot und Feuerwerke an kontrollierten Plätzen an Silvester

© AP Photo / Markus SchreiberFeuerwerke und Böller für Silvester in einem Warenhaus in Berlin (Archivbild)
Feuerwerke und Böller für Silvester in einem Warenhaus in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 06.11.2021
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Wegen der Corona-Pandemie und Sicherheitsbedenken haben die Polizeigewerkschaften gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) am Samstag ein Böllerverbot an Silvester gefordert. Um den Menschen die Feierfreude nicht völlig zu nehmen, wird zugleich ein kontrolliertes Abbrennen von Feuerwerken an zentralen Orten vorgeschlagen.
„Wir fordern die Kommunen auf, sogenannte Böllerverbote möglichst restriktiv auszusprechen und genügend Ordnungskräfte zur Überwachung bereitzuhalten“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft DPolG, Rainer Wendt. Angesichts der steigenden Infektionszahlen durch Corona sei es ohnehin derzeit nicht angezeigt, sich in großen Gruppen zu treffen und die Risiken noch zu vergrößern, argumentierte Wendt.
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Seine Forderung bekräftigte auch der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek. Er plädierte für die Einschränkungen der Böllerei vor allem mit Blick auf Sicherheitsfragen. Dabei verwies er auf die Niederlande, wo wegen zahlreicher Verletzungen und auch Brände im letzten Jahr ein Böllerverbot für den kommenden Jahreswechsel schon im Oktober beschlossen worden war.
„Eine Entscheidung, die unter dem Aspekt der Sicherheit total nachvollziehbar und aus unserer Sicht nachahmenswert ist“, sagte Radek gegenüber der NOZ.
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Dies müsse laut Radek aber nicht ein absolutes Verbot von Böllerei bedeuten. Als „sichere Alternative zur klassischen Böllerei“ schlug er ein „kontrolliertes Abbrennen von Feuerwerk an zentralen Orten“ vor. „Es muss ja nicht immer knallen. Eine Laser-Show mit musikalischer Untermalung ist auch eine denkbare Alternative“, so der stellvertretende GdP-Chef.
„Niemand will den Menschen die Feierfreude an Silvester nehmen“, betonte Radek.
Letztes Jahr hatte es wegen des harten Corona-Lockdowns ein Verkaufsverbot für Feuerwerke deutschlandweit gegeben. Um Ansammlungen von Menschen angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen zu vermeiden, war das Böllern und Abbrennen von Feuerwerken auf öffentlichen und belebten Plätzen nicht gestattet. Regional gab es dabei verschiedene Lösungen, weil die Umsetzung des Verbotes einzelnen Ländern und Gemeinden unterliegt.
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