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Haben keine Alternative zu Dialog – russischer Diplomat zu Missionseigentum in USA

© AP Photo / Carolyn KasterRussische Botschaft in Washington
Russische Botschaft in Washington - SNA, 1920, 06.11.2021
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Die Beziehungen zwischen Moskau und Washington könnten sich nur dann verbessern, wenn Russlands Gesamtbesitz in den Vereinigten Staaten zurückgegeben wird. Das erklärte der Vertreter der russischen diplomatischen Mission in den USA Sergej Koscheljew in einem Interview für den Sender RTVI.
Die USA beschlagnahmten laut Koscheljew seit 2016 sechs russische Objekte auf amerikanischem Boden. Dabei handle es sich unter anderem um Immobilien in New York und Maryland. An diesen Standorten sei ein Wert von Hunderttausenden Dollar geblieben, so der Diplomat. Dabei könne man nicht sagen, in welchem Zustand sie seien, aber sicherlich sollten sie repariert und renoviert werden. Es würde ein großes Problem sein, sie wieder in einen normalen Zustand zu bringen.
„Wir befinden uns in einem ziemlich niedrigen Stadium unserer Beziehungen, das als eine tiefe Krise zu beschreiben ist“, erklärt Koscheljew. „Die Beziehungen sind schwierig, unsere Beziehungen entwickeln sich extrem instabil. Aber wir haben keine Alternative zum Dialog, zum Aufbau von Kontakten und zu einer ruhigen Diskussion aller bestehenden Probleme am Verhandlungstisch.“
Es gebe keine Möglichkeit, zu sagen, dass morgen eine Lösung für das Problem gefunden werde. Es gehe nicht einmal um die Verbesserung, aber um die Normalisierung der Beziehungen. Sie könnte nur mit einer bedingungslosen Rückgabe des gesamten Eigentums an Russland erfolgen.
„Es gibt keine Alternative als zu verhandeln. Dies ist keine Situation, in der wir zu einem Ergebnis kommen könnten, wenn eine Partei sagt: ,Wir haben die Russen erdrückt. Und endlich haben wir bekommen, was wir wollten.' Es gibt ein sehr gutes Beispiel – den Start*-Vertrag. Die Einigung ist gut, wenn die beiden Parteien sagen: ,Wir haben gemeinsam gewonnen.'“
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