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100 Jahre AVUS: Von einer Bruchbude zur Event-Location – Tribüne in neuem Glanz

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Pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum der Berliner Automobil Verkehrs- und Übungsstraße, AVUS, präsentiert sich die Tribüne in neuer Pracht. Das Gebäude an der geschichtsträchtigen Rennstrecke war über Jahrzehnte der Witterung überlassen gewesen, bevor der Investor Hamid Djadda Hand an sie gelegt hat.
Die Berliner Automobil Verkehrs- und Übungsstraße, als AVUS bekannt, sieht auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Autobahn aus. Doch dieser Abschnitt der A115 hat eine aufregende Geschichte hinter sich. Hier fanden seit 1921 spektakuläre und oft auch gefährliche Rennen statt, die von einer Tribüne mit Begeisterung verfolgt wurden. 1928 etwa erreichte hier ein raketengetriebener Opel eine Geschwindigkeit von sage und schreibe 230 Kilometern die Stunde.
Mit dem Anschluss an den Berliner Ring musste die Stecke aber für Rennen immer wieder gesperrt werden, bis im April 1998 der Rennbetrieb schließlich komplett eingestellt wurde. Seitdem ist die AVUS einfach ein Teil der A115. Der Zielrichterturm wurde zum Hotel umgebaut, nur die Tribüne überließ man der Witterung.
Bis 2017, denn da beschloss der Marzipan-Fabrikant und Investor Hamid Djadda, das geschichtsträchtige Gebäude zu modernisieren. 2021, pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum der Rennstrecke, ist die denkmalgeschützte Tribüne rundum erneuert, verglast und wird künftig für Bürorarbeiten und als Veranstaltungsraum genutzt werden.
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