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Verdoppeltes Sterberisiko nach Corona-Erkrankung: Forscher gehen der Ursache auf den Grund

© CC0 / TheDigitalArtist/PixabayCoronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.11.2021
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Britische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben ein Gen identifiziert, das das Sterberisiko nach einer Corona-Infektion bei manchen Menschen doppelt so hoch macht wie bei anderen. Die Ergebnisse ihrer Studie präsentierten sie am Freitag.
Rund 60 Prozent der Menschen südasiatischer Abstammung tragen laut den Wissenschaftlern der Universität Oxford das Hochrisiko-Gen in sich. Diese Entdeckung erklärt demnach teilweise die hohe Zahl der Todesfälle in einigen britischen Gemeinschaften und die Corona-Auswirkungen auf dem indischen Subkontinent.
Die Wissenschaftler fanden heraus, dass das erhöhte Risiko nicht auf einen Unterschied in der genetischen Kodierung der Proteine zurückzuführen ist, sondern auf Unterschiede in der DNA, die eine Art „Schalter“ zum Einschalten eines Gens darstellt.
Dieses genetische Signal wirkt sich wahrscheinlich auf Zellen in der Lunge aus, während eine risikoreichere Version des identifizierten Gens mit der Bezeichnung LZTFL1 möglicherweise verhindert, dass die Zellen, die die Atemwege und die Lunge auskleiden, richtig auf das Virus reagieren.
Das Gen mit der höheren Risikoversion beeinträchtigt jedoch nicht das körpereigene Immunsystem, das Antikörper zur Abwehr von Infektionen herstellt, so die Forscher. Sie fügten hinzu, dass Menschen, die diese Version des Gens tragen, normal auf Impfstoffe reagieren sollten.
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„Der genetische Faktor, den wir gefunden haben, erklärt, warum manche Menschen nach einer Corona-Infektion sehr schwer erkranken. Er zeigt, dass die Art und Weise, in der die Lunge auf die Infektion reagiert, entscheidend ist. Das ist wichtig, denn die meisten Behandlungen konzentrieren sich darauf, die Art und Weise zu verändern, in der das Immunsystem auf das Virus reagiert“, sagte Professor James Davies, ein Mitautor der Studie.
„Obwohl wir unsere Gene nicht ändern können, zeigen unsere Ergebnisse, dass die Menschen mit dem höheren Risiko-Gen wahrscheinlich besonders von der Impfung profitieren werden. Da sich das genetische Signal eher auf die Lunge als auf das Immunsystem auswirkt, bedeutet dies, dass das erhöhte Risiko durch den Impfstoff aufgehoben werden könne“, so Davies.
Die Ergebnisse der Studie wurden in der Zeitschrift „Nature Genetics“ veröffentlicht.
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