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Gut, dass die Merkel-Jahre vorbei sind: Markus Lanz zur Repolitisierung der Gesellschaft

CC BY-SA 3.0 / Kurt Kulac / Wikimedia CommonsMarkus Lanz (Archivbild)
Markus Lanz (Archivbild) - SNA, 1920, 05.11.2021
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Angesichts des Ausscheidens der Bundeskanzlerin Angela Merkel aus dem Amt hat ZDF-Talkmaster Markus Lanz in einem Interview mit dem „GQ“-Magazin von einer Repolitisierung der Gesellschaft in Deutschland gesprochen.
Der bekannte Fernsehmoderator, den das Magazin vor kurzem mit dem Titel „Journalist des Jahres“ auszeichnete, findet, dass die gemütlichen Jahre vorbei sind. „Es wird ruppiger da draußen, junge Leute interessieren sich plötzlich wieder sehr für Politik“, so der 52-Jährige. Neulich habe jemand in seiner Sendung den Standpunkt vertreten, die Menschen hätten gerade keinen Bock auf Politik.

„Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall. Angela Merkel hat sich 16 Jahre lang durch Wahlkämpfe geschwiegen. Das war lange Zeit völlig okay. Aber jetzt geht das nicht mehr – und es ist gut, dass das vorbei ist“, wird Lanz im Magazin zitiert.

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Dabei warnte der Journalist vor zunehmender Polarisierung und Filterblasen in Deutschland. „Wir leben in einer Zeit, in der selbst Leute, von denen man das niemals vermuten würde, das Gefühl haben: Uns wird nicht alles erzählt“, sagte der Südtiroler. Laut Lanz ähnelt die Stimmung hierzulande derjenigen, die kurz vor der Wahl von Trump vor fünf Jahren in den USA herrschte.
„Man trifft intelligente, studierte Menschen aus dem eigenen Bekanntenkreis, die behaupten, es würden zum Beispiel Berichte über Impfschäden gelöscht. Wir müssen da aufpassen“, so der Moderator.
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