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„Zutiefst besorgt und schockiert”: Österreichs Frauenministerin zu Kopftuch-Kampagne des Europarats

© CC0 / JosvdV / PixabayFrauen mit Kopftüchern (Symbolbild)
Frauen mit Kopftüchern (Symbolbild) - SNA, 1920, 05.11.2021
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Der Europarat hat vor kurzem eine Pro-Kopftuch-Kampagne online gestartet, um Vielfalt und Integration zu fördern. Darauf haben viele mit Kritik reagiert. Auch Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab hat in die Debatte eingegriffen.
„Ich bin zutiefst besorgt und schockiert über den Inhalt dieser Kampagne“, zitiert die „Krone” Raabs Schreiben vom Freitag an den Europarat.
„Im jungen Alter ein Kopftuch zu tragen, führt zu Sexualisierung und Stigmatisierung, reduziert Mädchen auf ihr Geschlecht und schadet ihrer Integration in die europäischen Gastgebergesellschaften. Es entspricht nicht der Idee der Emanzipation und Stärkung von Frauen, wenn man Mädchen ermuntert, ein Kopftuch zu tragen“, heißt es in dem Brief weiter.
Raab zufolge werden Migranten in Europa von einigen muslimischen Organisationen dadurch für ihre eigenen Ziele beeinflusst, was dann ihre Integration behindere.
Der Europarat hatte am Mittwoch nach Protesten insbesondere aus Frankreich die Kampagne gegen die Diskriminierung von Kopftuchträgerinnen vorübergehend eingestellt. In dem Kampagnenvideo war die Fotomontage einer lächelnden jungen Frau zu sehen, die auf einem Bild ein rosa Kopftuch trägt und auf einem Foto daneben unverschleiert ist. Der Slogan darauf lautete: „Schönheit liegt in der Diversität, wie die Freiheit im Hidschab.“
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