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Zusammenstöße im Westjordanland – Israels Militär erschießt 13-jährigen Palästinenser

© Wikipedia / Efi Elian Krankenwagen in Jerusalem (Archiv)
Krankenwagen in Jerusalem (Archiv) - SNA, 1920, 05.11.2021
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Israelische Soldaten haben nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums einen 13 Jahre alten Jungen im besetzten Westjordanland erschossen.
Der Junge sei bei Zusammenstößen zwischen der israelischen Armee und Palästinensern nahe der Stadt Nablus am Bauch tödlich verletzt worden, so das Ministerium am Freitag. Sechs weitere Palästinenser seien wegen der Einatmung von Tränengas medizinisch behandelt worden.
Laut dem israelischen Militär wurden dessen Soldaten mit Steinen beworfen, worauf sie mit Schüssen reagiert hätten. Der Vorfall mit dem getöteten Jungen werde allerdings untersucht, erklärte das Militär.
Auch im August hatte die israelische Armee beim Beschießen eines Fahrzeuges im Westjordanland ein elfjähriges Kind erschossen. Dies hatte damals viel Kritik bei den Menschenrechtlern hervorgerufen.
Israel hatte 1967 das Westjordanland und Ost-Jerusalem im Sechstagekrieg erobert. Dort leben heute mehr als 600.000 israelische Siedler in mehr als 200 Siedlungen. Die Palästinenser beanspruchen das Gebiet als Teil eines künftigen eigenen Staates. Im Westjordanland leben neben israelischen Siedlern knapp drei Millionen Palästinenser.
Israelische Soldaten (Archivfoto) - SNA, 1920, 29.07.2021
Elfjähriger Palästinenser im Westjordanland getötet – Israels Armee leitet Untersuchung ein
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