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„Er hielt mich für einen Spion“: Schwedischer Reporter bei Klimagipfel in Glasgow geschlagen

© AFP 2021 / Paul EllisKlimagipfel in Glasgow
Klimagipfel in Glasgow  - SNA, 1920, 04.11.2021
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Kurz nach dem Ende seiner Live-Reportage zum aktuellen Klimagipfel in Glasgow wurde der schwedische TV4-Journalist Tomas Kvarnkullen nach eigenen Angaben von einem Unbekannten vor dem Hotel angegriffen. Dieser soll den Reporter mit einem Spion verwechselt haben, der für die schwedische Regierung arbeite.
Wie die schwedische Zeitung „Aftonbladet“ berichtet, hat sich der Vorfall am Mittwochmorgen zugetragen. Kvarnkullen, der gerade seinen Live-Bericht über den Klimagipfel in Glasgow beendet habe, sei von einem plötzlich aufgetauchten Unbekannten angegriffen worden, so das Blatt weiter.
Der Unbekannte soll „TV4 verschwinde!“ auf Schwedisch und Englisch geschrien haben. Die Situation habe sich auf einmal bedrohlich angefühlt. Der Journalist hat laut eigenen Angaben deshalb das Mikrofon aus der Hand fallen lassen und versucht, da rauszukommen.
Daraufhin habe der Unbekannte ihn angegriffen, ihm gegen den Hinterkopf geschlagen und ihm das Handy weggenommen.

„Eine ziemlich schockierende Erfahrung“

„Ich habe es geschafft, ins Hotel zu gelangen und habe das Personal gebeten, die Polizei zu rufen“, sagte Kvarnkullen. Der Unbekannte befand sich laut dem Blatt in einem nahegelegenen Hotel, wo er schließlich auch festgenommen wurde.
Wie Kvarnkullen weiter berichtet, mussten mehrere Polizisten den Mann in Gewahrsam nehmen, da dieser sich der Festnahme widersetzte. Nun sitzt der Verdächtige in Untersuchungshaft. Der Journalist bestätigte, den Mann noch nie zuvor getroffen zu haben.
„Er hat der Polizei gesagt, dass er mich für einen Spion hielt“, erklärte der Reporter, bei dem nach einer medizinischen Untersuchung eine leichte Gehirnerschütterung festgestellt wurde.
„Ich fühle mich relativ wohl, aber es war eine ziemlich schockierende Erfahrung. Ich habe viele Jahre als Journalist gearbeitet, aber so etwas noch nie erlebt. Es war eine unangenehme Erfahrung, die ich keinem anderen Journalisten wünsche“, offenbarte Kvarnkullen abschließend.
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