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Mindestens 60 Tote bei Terrorangriff in Niger

Nigrische Soldaten - SNA, 1920, 04.11.2021
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Bei einem Angriff bewaffneter Männer auf ein Dorf in der Kommune Banibangu im Südwesten Nigers sind laut der Nachrichtenagentur AFP mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen.
Der Angriff ereignete sich am Dienstag in der Region Tillaberi, im sogenannten Drei-Grenzen-Gebiet (Niger, Mali und Burkina Faso). In der Region handeln zahlreiche Gruppierungen, die mit den Terrororganisationen IS* und Al-Qaida** verbunden sind.
„Insgesamt wurden etwa 60 Menschen getötet, neun wurden vermisst und 15 flohen. Unter den Getöteten war auch der Bürgermeister von Banibangu, seine Leiche wurde gefunden“, berichtet die AFP unter Berufung auf die unbenannte Quelle.
Der Quelle zufolge wurde der Angriff von gut bewaffneten Kämpfern des „Islamischen Staates in der Großen Sahara“* ausgeführt.
Ende August hatten Bewaffnete auf Motorrädern in einer Moschee in dem Dorf Anzarou in Tillaberi Zivilisten angegriffen. Dabei wurden Behörden zufolge mindestens 17 Menschen getötet und mehrere verletzt.
Ein Soldat in Niger (Symbolbild/Archiv) - SNA, 1920, 21.08.2021
Mindestens 17 Zivilisten sterben bei Terrorangriff in Niger
Ende Juli waren bei einem Überfall auf ein Dorf im Südwesten von Niger lokalen Medien zufolge mindestens 18 Menschen getötet und vier weitere verletzt worden.
*Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten
** Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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