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Internationales Experiment: Wissenschaftler simulieren in Moskau Mondflug

© SNA / Evgeny Biyatov / Zur BilddatenbankBesatzungsmitglieder der Mission SIRIUS-2021
Besatzungsmitglieder der Mission SIRIUS-2021 - SNA, 1920, 04.11.2021
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In Moskau hat ein Isolationsexperiment begonnen, bei dem ein multinationales Team über mehrere Monate einen Flug zum Mond simulieren soll, inklusive Landung und virtuellem Spaziergang auf dem Erdtrabanten.
Mit einem sechsköpfigen Team wurde das Experiment im Rahmen des SIRIUS-21 genannten Projekts am heutigen Donnerstag in Moskau gestartet. Neben einem Ausbilder vom russischen Zentrum für Raumfahrertraining und einer Chirurgin vom russischen Institut für medizinisch-biologische Probleme (IMBP) nehmen ein amerikanischer Russischstudent, eine ehemalige Flugbegleiterin, eine Vertreterin des U.S. Space Force Space Systems Command sowie ein Raumfahrer aus den Vereinigten Arabischen Emiraten teil. Die Probanden sollen 240 Tage gemeinsam in einem nachgebauten Raumschiff von der Außenwelt isoliert verbringen. Ihre Mission: Einen Flug zum Mond, die Landung und bestimmte Tätigkeiten auf der Oberfläche des Erdtrabanten sowie die Rückkehr zur Erde simulieren.

Flug von Moskau zum Mond

Die Mission ist in mehrere Etappen eingeteilt: vom virtuellen Flug in den Erdorbit am ersten Tag des Experiments über eine Andockung an eine Raumstation mit anschließendem Weiterflug zum Erdtrabanten und Eintritt in eine Mondumlaufbahn, wonach laut dem Plan die sechzigtägige Vorbereitung auf die virtuelle Mondlandung beginnen soll.
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Nach der erfolgten Landung soll die Crew mehrmals die Mondoberfläche betreten und auch mit einem Mond-Rover befahren. Dazu stehen der Mannschaft echte Raumanzüge und VR-Brillen für eine möglichst realitätsnahe Durchführung des Versuchs zur Verfügung. In den letzten drei Tagen des Experiments kehrt die Besatzung virtuell zur Erde zurück. Die „Landung“ ist für den 240. Versuchstag angesetzt.
SIRIUS-21 (Scientific International Research In Unique Terrestrial Station) ist ein Gemeinschaftsprojekt der russischen Raumfahrteinrichtungen und der NASA. Auch die ESA ist unter anderem mit Deutschland, Frankreich und Italien am Projekt beteiligt. Weitere Projektpartner sind die Vereinigten Arabischen Emirate sowie Japan und Kanada. Das Projekt umfasst mehrere Isolationsexperimente. Einige davon erfolgten bereits in den Jahren 2017–2019. Bis 2028 sollen drei einjährige Versuche stattfinden. Für das kommende Jahr ist der Beginn eines dieser längeren Experimente geplant.
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