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Impfstoff-Bestellfrist „nicht hinnehmbar“: Behrens macht Druck auf Berlin

© AP Photo / John LocherBiontech-Impfstoff
Biontech-Impfstoff - SNA, 1920, 04.11.2021
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Kurz vor Beginn der Gesundheitsministerkonferenz der Länder und des Bundes am Donnerstag hat Niedersachsen kürzere Lieferfristen für Covid-Impfstoffe gefordert. Die niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens findet den 14-tägigen Vorlauf bei der Bestellung von Impfstoffen „unnötig lang“ und verlangt neue Vereinbarungen mit dem Handel.
„Das ist ein Zustand, den wir so nicht hinnehmen können“, sagte die SPD-Politikerin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) laut dem ots-Dienst.
„Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister muss hier dringend neue und pragmatischere Vereinbarungen mit dem Arzneimittelgroßhandel treffen, die eine flexiblere Planung der Impfungen vor Ort ermöglichen.“
Gerade vor dem Hintergrund, dass sich die Studienlage und die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission insbesondere zu den Booster-Impfungen „sehr kurzfristig ändern können“, werde Niedersachsen dieses Thema auf der bevorstehenden Gesundheitsministerkonferenz ansprechen, sagte Behrens.
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Aus ihrer Sicht lassen sich die Bestellfristen durch einen Bürokratieabbau kürzen. „Wir werden uns für einen unbürokratischeren Ablauf der Bestellungen einsetzen“, kündigte die Ministerin an.
Grundsätzlich gelte, dass in Deutschland ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehe, um allen dafür infrage kommenden Menschen eine Auffrischungsimpfung anbieten zu können und gleichzeitig weiter Erst- und Zweitimpfungen vorzunehmen. „In der Realität scheitert es vor Ort aber zum Teil an den unnötig langen Lieferfristen der Impfstoffe“, fügte die Ministerin hinzu.
Sie kritisierte, dass momentan sowohl Arztpraxen als auch mobile Teams mit einem 14-tägigen Vorlauf Impfstoff bestellen müssten, ohne zu wissen, wie hoch der Bedarf zwei Wochen später wirklich sein wird.
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