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80. Jahrestag: Russischer Inlandsgeheimdienst gibt Dokumente zu Nazi-Gräueltaten auf Krim frei

© AFP 2021Rote Armee (Großer Vaterländischer Krieg)
Rote Armee (Großer Vaterländischer Krieg) - SNA, 1920, 04.11.2021
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Vor genau 80 Jahren, am 4. November 1941, haben deutsche Truppen Aluschta, eine Stadt auf der Krim, besetzt. Zu diesem Jahrestag hat die Abteilung des russischen Geheimsdienstes FSB für die Republik Krim und Sewastopol Archivdokumente freigegeben, die die Gräueltaten der Wehrmacht-Soldaten auf der Halbinsel enthüllen.
Im Rahmen des Projekts „Ohne Verjährungsfrist“ sollen demnach alle Namen der Opfer infolge des Völkermordes an der Zivilbevölkerung während des Großen Vaterländischen Krieges ermittelt und ihr Andenken verewigt werden. Das teilte der Pressedienst der Direktion des FSB für die Republik Krim und Sewastopol mit.
Die Sicherheitsbehörde wird demnächst dem Verteidigungsmuseum von Sewastopol Archivmaterialien übergeben, die von den Gräueltaten der Wehrmacht-Soldaten des 17. Armeekorps unter Führung von Generaloberst Erwin Jaenecke zwischen 1943 und 1944 zeugen.
Jaenecke war 1945 festgenommen und zwei Jahre später vor Gericht gestellt worden. Später, infolge des berühmten „Sewastopol-Prozesses“ des Militärgerichts der Schwarzmeerflotte, war der Nazi-Verbrecher zu 25 Jahren Haft verurteilt worden.
Unter den vom FSB freigegebenen Dokumenten befinden sich laut dem Pressedienst Kopien des Anklagebeschlusses sowie zahlreiche Vernehmungsprotokolle von Jaenecke.
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Die Dokumente liefern neue Details zu den Verbrechen, die die Wehrmacht-Soldaten in der Krim-Region begangen haben.
Das Ziel des Projektes „Ohne Verjährungsfrist“ ist, die historische Erinnerung an die Tragödie der Zivilbevölkerung der UdSSR zu bewahren und die NS-Verbrechen in den besetzten Gebieten zu untersuchen. Im Rahmen der Initiative werden Archivdokumente unter die Lupe genommen sowie Feldforschungen, Bildungsveranstaltungen und wissenschaftliche Konferenzen durchgeführt.
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