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Deutsches Kriegsschiff besucht erstmals seit 20 Jahren Japan

Fregatte „Bayern“  (Archivfoto) - SNA, 1920, 04.11.2021
Fregatte „Bayern“ (Archivfoto)
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Mit der Fregatte „Bayern“ wird in den nächsten Tagen erstmals seit 20 Jahren ein deutsches Kriegsschiff Japan besuchen. Die Fregatte der Klasse F123, die sich auf einer Präsenz- und Ausbildungsfahrt in der Region befindet, soll am Freitag im Hafen von Tokio anlegen.
Es handle sich um den ersten Besuch eines europäischen Militärschiffes in Japan seit etwa 20 Jahren, sagte der japanische Verteidigungsminister Nobuo Kishi nach Angaben der Online-Zeitung „Japan Today“.
Am Donnerstag werde die „Bayern“ gemeinsam mit der japanischen Kriegsmarine im Pazifischen Ozean südlich von Tokio Übungen abhalten. Deutschland habe angesichts der zunehmenden Machtbestrebungen Chinas sein Engagement im Indo-Pazifik verstärkt, hieß es aus dem japanischen Verteidigungsministerium.
Verteidigungsminister Kishi soll am Freitag das deutsche Kriegsschiff inspizieren. Der Minister sagte auf einer Pressekonferenz, der Besuch der „Bayern“ sei „von großer Bedeutung, um Deutschlands Beitrag zu Frieden und Stabilität in der indopazifischen Region zu demonstrieren“.
Die deutsche Marine hatte die „Bayern“ im August in den Indo-Pazifik entsandt, um gemeinsam mit ihren Verbündeten „mehr Präsenz im Indo-Pazifik“ zu zeigen. Die Fregatte wird voraussichtlich bis Februar 2022 im Seegebiet zwischen dem Horn von Afrika, Australien und Japan unterwegs sein.
Chinesische Botschaft in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 03.08.2021
China kommentiert Entsendung der Fregatte „Bayern“: „Zusammenarbeit statt Konfrontation“
Das Bundesverteidigungsministerium stuft den Indo-Pazifik als die strategisch wichtigste Region der Erde ein. „Hier fallen wichtige Entscheidungen über Freiheit, Frieden und Wohlstand in der Welt.“ Die Deutsche Marine unterstütze die strategischen Ziele der Bundesregierung, die internationalen Kooperation zu intensivieren, Partner vor Ort zu unterstützen und die regelbasierte maritime Ordnung in der Region zu wahren, hieß es aus Berlin anlässlich der „Bayern“-Fahrt.
Ein von der Bundesregierung geplanter Besuch der Fregatte „Bayern“ in China war zuvor am Widerspruch aus Peking gescheitert.
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