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Corona-Situation in Europa besorgniserregend: WHO rechnet mit weiteren 500.000 Toten bis Februar

© SNA / Maxim Bogodwid / Zur BilddatenbankIm mikrobiologischen Labor an der Föderalen Universität in Kasan, Teilrepublik Tatarstan (Archiv)
Im mikrobiologischen Labor an der Föderalen Universität in Kasan, Teilrepublik Tatarstan (Archiv) - SNA, 1920, 04.11.2021
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Die steigende Zahl der Corona-Fälle in Europa gibt laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Anlass zu „großer Sorge“: Die Region könnte bis Anfang nächsten Jahres weitere 500.000 Tote verzeichnen.
„Wir befinden uns wieder einmal im Epizentrum (der Pandemie – Anm.d.Red.)“, sagte der WHO-Europadirektor Hans Kluge am Donnerstag in einer Pressekonferenz.
Das in Kopenhagen ansässige Europa-Büro der WHO ist für 53 Länder und Regionen zuständig, darunter auch einige Länder in Zentralasien. Insgesamt seien dort inzwischen 78 Millionen Corona-Fälle verzeichnet worden, sagte Kluge.
Sollte die derzeitige Dynamik nicht gebremst werden, sei einer „zuverlässigen Prognose“ zufolge bis Februar mit 500.000 weiteren Todesfällen zu rechnen.
Der Anstieg der Corona-Fallzahlen sei „in allen Altersgruppen“ zu beobachten, so Kluge.
Er machte „unzureichende Durchimpfungsraten“ und „die Lockerung der öffentlichen Gesundheits- und Sozialmaßnahmen“ für die steigende Fallzahl verantwortlich.
In Ländern mit niedrigeren Impfraten seien die Krankenhauseinweisungsraten höher.
Bei der Bekämpfung der Pandemie müsse weiter auf Tests, Kontaktnachverfolgung, Abstandsregeln und Schutzmasken gesetzt werden, betonte der WHO-Europadirektor.
„Wir müssen unsere Taktik ändern – von der Reaktion auf den Anstieg der Corona-Infektionen hin zur Verhinderung, dass sie überhaupt auftreten“, so Kluge abschließend.
Die Zahl der Neuinfektionen und der Corona-Toten in Europa steigt seit fast sechs Wochen an, derzeit werden täglich rund 250.000 Ansteckungen und 3600 Sterbefälle verzeichnet. In Deutschland wurde am Donnerstag mit fast 34.000 Corona-Infektionen der höchste Wert seit Beginn der Pandemie registriert.
Geschlossene Geschäfte in München - SNA, 1920, 04.11.2021
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