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Top-Ökonom Fuest: „Es fehlt ein Plan für die große Transformation“ - Video

© SNAIfo-Chef Clemens Fuest (Screenshot)
Ifo-Chef Clemens Fuest (Screenshot) - SNA, 1920, 03.11.2021
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Lieferengpässe, Protektionismus sowie die anstehende digitale und klimapolitische Transformation: Die Exportnation Deutschland kämpft mit großen Problemen und steht vor noch größeren Herausforderungen in der Zukunft. Dabei fehle ein überzeugender Plan für die große Transformation, kritisiert Ifo-Chef Clemens Fuest in einem Online-Pressegespräch.
Von Hochrechnungen, welche Geldsummen für die Klimaschutzinvestitionen gebraucht würden, hält der deutsche Top-Ökonom Fuest derzeit nicht viel. „Es wird immer behauptet, es sind 50 Milliarden Euro an öffentlichen Investitionen erforderlich. Die Basis dafür ist extrem schwach.“ Das sei kein Plan.
Die eigentlichen Herausforderungen seien Fuest zufolge ganz andere: „Wie sorgen wir dafür, dass wir diese Transformation verbinden mit einer sicheren und wettbewerbsfähigen Energieversorgung? Wie sorgen wir dafür, dass die europäische Industrie und die deutsche Industrie global wettbewerbsfähig bleiben? Wie sorgen wir für sozialen Ausgleich bei steigenden CO2 Preisen?“, so der Ifo-Präsident im Video-Gespräch mit dem „Verein der Ausländischen Presse“ (VAP) am Donnerstag. All diese Fragen seien offen.
„Und solange das offen ist, solange man keinen Plan hat, kann man nicht beziffern, was das kostet. Also es existiert kein Plan, und die Aufgabe dieser Regierung ist es eigentlich, sich Zeit zu nehmen und einen solchen Plan zu entwickeln“, erklärte Fuest auf die Frage eines SNA-Korrespondenten.
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