Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Merkel mahnt zu erhöhter Vorsicht und mehr Corona-Impfungen

© REUTERS / POOLBundeskanzlerin Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel - SNA, 1920, 03.11.2021
Abonnieren
Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts der kritischeren Corona-Lage zu erhöhter Vorsicht gemahnt und nachdrücklich für mehr Impfungen geworben.
„Die Pandemie ist nicht etwa, wie mancher vielleicht im Sommer gedacht hat, am Abklingen, sondern sie fordert uns jetzt und in den kommenden Wochen wieder mit großer Wucht heraus“, machte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin für die Kanzlerin deutlich. In einigen Regionen sei die Lage in den Kliniken schon wieder sehr zugespitzt.

Keine weiteren Einschränkungen für Geimpfte

Bundesweit vereinbarte Zugangsregeln zu Innenräumen nur für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G) müssten aus Merkels Sicht konsequent kontrolliert werden. Zu möglichen weitergehenden Maßnahmen verwies Seibert darauf, dass 55,6 Millionen Menschen vollständig geimpft seien. „Niemand plant für sie jetzt weitere Beschränkungen.“ Wenn sich die Lage regional weiter zuspitze, seien weitere Beschränkungen nur bei Nicht-Geimpften möglich. Dies führe logisch zu 2G-Regeln, also Zugang nur für Geimpfte und Genesene - zumindest regional. Es sei Sache der Länder, Maßnahmen in diesem Rahmen umzusetzen.

Brennpunkt Pflegeheim

Besonders erschütternd sei es aus Merkels Sicht zudem, dass es nun auch in Pflegeheimen zu Todesfällen komme. „Dass es in Einzelfällen möglich ist, dass ungeimpfte Mitarbeiter ohne tagesaktuelle Testung in Kontakt mit Heimbewohnern sind, das kann man ja im Grunde kaum verstehen“, sagte Seibert. Seit August für alle Bewohner vorgesehene Auffrischungsimpfungen seien für wenige umgesetzt und müssten nun mit Hochdruck gegeben werden. Jedes Heim sollte sich aktiv darum bemühen. Testregeln müssten sicherstellen, dass ungeimpfte Mitarbeiter oder Besucher niemanden gefährden könnten.
Logo des Pharmkonzerns Pfizer - SNA, 1920, 03.11.2021
Ex-Mitarbeiterin enthüllt Probleme bei Studien zu Pfizer-Impfstoff im Herbst 2020
Merkel sei zudem in Sorge, dass weiterhin mehr als 16 Millionen Erwachsene und drei Millionen besonders gefährdete Menschen über 60 nicht geimpft seien - trotz Informationen und leichter Angebote. Seibert erneuerte das Angebot der geschäftsführenden Kanzlerin zu einer Corona-Besprechung mit den Ministerpräsidenten der Länder.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала