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Ex-Mitarbeiterin enthüllt Probleme bei Studien zu Pfizer-Impfstoff im Herbst 2020

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Logo des Pharmkonzerns Pfizer - SNA, 1920, 03.11.2021
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Eine ehemalige Mitarbeiterin des medizinischen Forschungszentrums Ventavia im US-Bundesstaat Texas hat laut einem Artikel der medizinischen Fachzeitschrift „The BMJ“ eine Reihe von Problemen bei der Durchführung der Studien zum Pfizer-Impfstoff gemeldet – darunter falsche Lagerbedingungen des Medikaments sowie unqualifizierte Mitarbeiter.
Brook Jackson, die zuvor bei der Ventavia Research Group als Regionaldirektorin tätig gewesen war, soll in einem Brief an das britische Wissenschaftsjournal „The BMJ“ nahegelegt haben, dass die klinischen Studien zu dem Pfizer-Biontech-Impfstoff gegen das Coronavirus, die das Unternehmen 2020 durchgeführt hat, angeblich fehlerhaft gewesen seien.
Im Artikel vom Ermittlungsjournalisten Paul D Thacker heißt es weiter, dass die anderen Ventavia-Mitarbeiter von den festgestellten Problemen „überwältigt“ gewesen seien, woraufhin Jackson eine Beschwerde bei der Food and Drug Administration (FDA) eingereicht haben soll. Sie wurde daraufhin entlassen.
Wie aus der Erklärung der Ex-Angestellten hervorgeht, seien einige Daten gefälscht worden und das Impfstoffpersonal unterqualifiziert gewesen. Hinzu kommt, dass das medizinische Personal kaum Nebenwirkungen verfolgt haben soll. Jackson soll dem Magazin „Dutzende unternehmensinterne Dokumente, Fotos, Tonbänder und E-Mails“ zur Verfügung gestellt haben, die die Verstöße bestätigten, heißt es.
Genau hieß es in dem Brief:
Die Teilnehmer werden nach der Verabreichung der Impfung in einem Flur untergebracht und nicht von klinischem Personal überwacht
Mangelnde rechtzeitige Nachverfolgung von Patienten, bei denen Nebenwirkungen aufgetreten sind
Protokollabweichungen werden nicht gemeldet
Impfstoffe wurden bei den falschen Temperaturen gelagert
Falsch etikettierte Laborproben
In ihrer E-Mail vom 25. September an die FDA schrieb Jackson, dass das Forschungszentrum mehr als 1000 Teilnehmer an drei Standorten angemeldet habe. An der vollständigen Studie nahmen nach ihren Angaben rund 44.000 Teilnehmer an 153 Standorten teil, darunter zahlreiche kommerzielle Unternehmen und akademische Zentren.
Die bereitgestellten Fotos zeigten etwa gebrauchte Nadeln, die in einen Plastikbeutel für Bioabfälle geworfen worden und nicht in einen separaten Behälter für scharfe Gegenstände untergebracht waren, stellt „The BMJ“ fest.
Auf einem anderen Foto wurden Impfstoffpakete mit darauf geschriebenen Teilnehmer-Identifikationsnummern hinterlassen, sodass die Gruppenmitglieder genau erfahren konnten, was ihnen injiziert wird: der Impfstoff oder das Placebo. Darüber hinaus legte Jackson Dokumente vor, aus denen hervorging, dass die Verschreibung des Medikaments oder des Placebos bereits in den Teilnehmerkarten enthalten war.
Unter den Dokumenten, die BMJ erhalten hat, war nach den Angaben auch eine E-Mail, die das Forschungsunternehmen ICON, das mit Pfizer zusammengearbeitet hat, an Ventavia gesendet hat. Darin machte ICON das Forschungszentrum darauf aufmerksam, dass im Rahmen der laufenden Studie Nachrichten von Testteilnehmern innerhalb von 24 Stunden beantwortet werden müssten. Später stellte sich heraus, dass unter den ausstehenden Anfragen 100 älter als drei Tage waren – auch gab es zwei Berichte über schwerwiegende Nebenwirkungen bei Teilnehmern.
Der Pfizer-Impfstoff wurde Anfang Dezember 2020 in Großbritannien zugelassen. Zehn Tage später erteilte auch die US-Regulierungsbehörde ihre Erlaubnis. Im Mai gaben die Vereinigten Staaten grünes Licht für die Verwendung des Impfstoffs für Jugendliche (über zwölf Jahren) und im November für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren.
Pfizer-Impfstoff - SNA, 1920, 25.10.2021
Forscher verbinden Impfstoffe von AstraZeneca und Pfizer mit seltenen neurologischen Komplikationen

Bereits gemeldete Nebenwirkungen nach Pfizer-Impfung

Als die erste Welle der Covid-19-Pandemie die Welt Anfang 2020 heimgesucht hatte, stiegen Impfstoffhersteller nach einem Produkt ins Rennen, das sich der Seuche schnell und effektiv in den Weg stellen würde. Das Bündnis von Pfizer und Biontech war eines der ersten, das seine „Waffe“ gegen die Pandemie in Form eines „revolutionären“ mRNA-Impfstoffes vorstellte.
Das Produkt wurde auf der Basis der Messenger-Ribonukleinsäure-Technologie (mRNA-Technologie) entwickelt, die bis dahin weitgehend unbekannt gewesen und im April desselben Jahres in die klinische Testung gegangen war. Diese Technologie war so neu, dass es keine Studien zu deren Sicherheit gab und die Langzeitwirkungen solcher Vakzine bisher nicht bewertet wurden.
Von Anfang an wurde Pfizers Impfstoff in US-amerikanischen, britischen und europäischen Medien sehr gelobt. Später kamen jedoch Zweifel an der Sicherheit des Produkts auf, da die Anzahl der Todesfälle ähnliche Werte mehrerer anderer Impfstoffe übertroffen hatte.
Im Juni dieses Jahres sind mehrere Fälle von Herzmuskelentzündung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den USA aufgetreten. Alle hätten sich dabei über Brustschmerzen, Fieber, Atemnot, Müdigkeit und andere Symptome beklagt.
Im selben Monat soll auch ein 13-jähriger amerikanischer Teenager im Schlaf gestorben sein, nachdem er eine zweite Dosis des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech erhalten hatte. Nach Angaben seiner Tante war der Junge gesund und hatte keine chronischen Krankheiten.
Später haben israelische Wissenschaftler einen möglichen Zusammenhang zwischen der Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff und Fällen von Herzmuskelentzündungen gesehen. Während einer Studie wurde dort ein möglicher Zusammenhang zwischen der zweiten Dosis des Impfstoffs und Herzmuskelentzündungen bei Männern im Alter zwischen 16 und 30 Jahren festgestellt.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Guenther und Hans-Georg Feldmeier, CEO bei Dermapharm Holding SE, starten symbolisch die Produktion des Covid-19-Impfstoffs Comirnaty von Pfizer/BioNTech im Allergopharma-Werk in Reinbek bei Hamburg, Norddeutschland, am 30. April 2021. Symbolbild. - SNA, 1920, 01.11.2021
Das stört Wagenknecht und Lafontaine an Biontech/Pfizer-Impfung – Bundesregierung reagiert
Im Juli haben norwegische Einwohnerinnen in sozialen Netzwerken von einer ungewöhnlichen Nebenwirkung einer Impfung mit dem Pfizer-Vakzin berichtet, nämlich der Vergrößerung der Lymphgefäße in den Achselhöhlen. Später hat diese Information ein norwegischer Arzt bestätigt.
Im Oktober dieses Jahres berichtete die Zeitung „Financial Times“ von einer britischen Studie zu Nebenwirkungen der Impfstoffe Biontech/Pfizer und Oxford/Astrazeneca, die auf Daten von 32 Millionen geimpften Erwachsenen in England basierte. Die Studie hat unter anderem ergeben, dass bei denjenigen, die ihre erste Astrazeneca-Impfung erhalten hatten, die Zahl der Fälle des Guillain-Barré-Syndroms gestiegen sei. Das Syndrom verursacht Muskelschwäche, Schmerzen oder Taubheitsgefühl und führt in schwereren Fällen zu Lähmungen.
Darüber hinaus bestand innerhalb von 28 Tagen nach der Impfung mit Pfizer nach Angaben der Forscher ein erhöhtes Risiko – vor allem bei weiblichen Patientinnen – für einen hämorrhagischen Schlaganfall bzw. eine Hirnblutung.
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