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15-Jährige in Hamburger Park vergewaltigt – Ermittlungen gegen zwölf Verdächtige

CC BY 2.0 / Flickr/calvinbasti / Polizeieinsatz (Symbolbild)
Polizeieinsatz (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.11.2021
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Ende September vergangenen Jahres ist ein erst 15-jähriges Mädchen im Hamburger Stadtpark in ein Gebüsch gezerrt und von mehreren Jugendlichen vergewaltigt worden. Nun gibt es neue Details zu dem Fall.
Die Polizei ermittelt mittlerweile gegen zwölf Beschuldigte im Alter von 16 bis 20 Jahren – zunächst war noch von fünf Tatverdächtigen die Rede gewesen. Die Ermittlungen seien weitgehend abgeschlossen, sagte die Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft, Erste Staatsanwältin Liddy Oechtering, am Mittwoch. Die Verteidiger hätten derzeit Akteneinsicht. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, sollen zehn der vermutlichen Täter einen Migrationshintergrund haben. Ein Verdächtiger saß kurze Zeit in Untersuchungshaft, wurde aber wieder freigelassen, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit.
Die 15-Jährige soll nach früheren Angaben der Polizei beim Feiern im Stadtpark ihre Gruppe verloren haben und noch im Park auf eine Gruppe Jugendlicher gestoßen sein, die das Mädchen aufgehalten und in ein Gebüsch geführt hätten. Hier kam es demnach zu sexuellen Handlungen gegen den Willen der Jugendlichen.
Anzahl der Opfer von Vergewaltigung in Deutschland 2020

Im Jahr 2020 gab es in Deutschland 9872 Opfer von Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellem Übergriff im besonders schweren Fall, einschließlich solcher mit Todesfolge nach §§ 177, 178 StGB, teilte das Portal Statista im Mai 2021 mit. Insgesamt haben die Staatsanwaltschaften in Deutschland 4.996.000 Ermittlungsverfahren in Strafsachen abgeschlossen, so das Statistische Bundesamt Ende August 2021. 95.426 Fälle (1,9 Prozent) bezogen sich auf Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Als solche gelten unter anderem sexueller Missbrauch, Zuhälterei, exhibitionistische Handlungen.

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Zeugen hatten nach Angaben Oechterings berichtet, dass die Tat gefilmt worden sei. Ein solches Video sei bei den Durchsuchungen allerdings nicht gefunden worden und liege den Ermittlern nicht vor. Zu Tathergang und weiteren Ermittlungsdetails äußerte sich die Erste Staatsanwältin nicht. Ob gegen alle Tatverdächtigen Anklage erhoben werde und wegen welcher Tatvorwürfe, könne derzeit nicht prognostiziert werden.
Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.11.2021
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