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Fünffacher Gewinn: Reederei Maersk fährt im dritten Quartal Rekordsummen ein

© CC0 / wasi1370 / PixabaySchiff (Symbolbild)
Schiff (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.11.2021
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Fast fünf Milliarden Euro Gewinn zwischen Juli und September – so einen Umsatz hatte die dänische Reederei Maersk noch nicht zu verzeichnen. Den Hintergrund bildet der hohe Bedarf an Kapazitäten, Probleme mit den Lieferketten – und die schnelle Reaktion der Dänen auf die wachsende Nachfrage.
Die weltweit führende Reederei Maersk hat dank einer weiterhin sehr hohen Nachfrage im dritten Quartal so viel Geld verdient wie noch nie in einem solchen Zeitraum. Unter dem Strich lag der bereinigte Gewinn der Monate Juli bis September bei rund 5,45 Milliarden US-Dollar (rund 4,7 Mrd Euro), wie aus den am Dienstag veröffentlichten Quartalszahlen von A.P. Møller-Mærsk hervorging. Das entsprach mehr als dem Fünffachen des Gewinns des Vorjahresquartals. Den Umsatz steigerte die weltgrößte Reederei aus dem dänischen Kopenhagen um 68 Prozent auf 16,6 Milliarden Dollar (14,3 Mrd Euro).
Maersk sprach von Rekordzahlen sowohl für ein drittes Quartal als auch für einen Neunmonatszeitraum. Konzernchef Søren Skou begründete das mit der seit einiger Zeit herrschenden besonderen Lage im Frachtgeschäft. „In der anhaltend außergewöhnlichen Marktsituation mit einer hohen Nachfrage in den USA und globalen Unterbrechungen der Lieferketten haben wir unsere Kapazitäten weiter erhöht und unser Angebot erweitert, um die Fracht für unsere Kunden in Bewegung zu halten“, wurde er in einer Konzernmitteilung zitiert. Daraus ging auch hervor, dass Maersk den deutschen Fluglogistiker „Senator International“ übernimmt.
Versandbehälter (Symbolbild) - SNA, 1920, 12.07.2021
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Maersks Hauptgeschäft ist die Seefracht, die Dänen gelten als größter Reedereikonzern der Welt. Weltweit beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben knapp 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die internationale Schifffahrt und der Warentransport sind von der Corona-Pandemie sowie Engpässen und Unterbrechungen in den globalen Lieferketten stark beeinflusst worden. Die Frachtpreise waren dadurch deutlich gestiegen – zugunsten von Maersk und anderen Reedereien.
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