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Nachtnews: 100 Staaten wollen bis 2030 Entwaldung stoppen, Streit um britische Fischereilizenzen

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 02.11.2021
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Streit um britische Fischereilizenzen; SPD bleibt mit Abstand stärkste Partei, sagt Umfrage; Mutmaßlicher Messerangreifer wird bei Polizeieinsatz schwer verletzt; Raketenstart mit deutschem Astronauten erneut verschoben; 100 Staaten wollen bis 2030 Entwaldung stoppen; Befehlshaber der Auslandseinsätze plädiert für bewaffnete Drohnen
SNA präsentiert in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Streit um britische Fischereilizenzen

Im Streit zwischen Paris und London um Fischerei-Lizenzen nach dem Brexit haben sich beide Seiten auf weitere Gespräche geeinigt. Eine Eskalation ist damit vorerst abgewendet. Wie Frankreichs Europaminister Clement Beaune auf Twitter mitteilte, sollten von Frankreich angedrohte Strafmaßnahmen vorerst nicht wie geplant heute in Kraft treten. Stattdessen wolle man den Dialog mit London fortsetzen. Man habe erste Signale von der britischen Regierung erhalten, dass die Verhandlungen beschleunigt werden könnten, so Beaune. Konkret geht es bei dem Streit um verweigerte Lizenzen für französische Fischer.

SPD bleibt mit Abstand stärkste Partei, sagt Umfrage

Die SPD ist nach einer aktuellen Insa-Umfrage weiterhin mit Abstand stärkste Partei. Im Meinungstrend des Instituts Insa für die „Bild“ liegt sie bei 27 Prozent. Das ist zwar ein Prozentpunkt weniger im Vergleich zur Umfrage der Vorwoche. Die Union steht allerdings unverändert bei 20 Prozent. Auch Grüne (16 Prozent) und Linke (5 Prozent) verändern ihre Werte nicht. Die FDP verliert einen halben Punkt und erreicht jetzt 13,5 Prozent. Die AfD gewinnt einen halben Punkt und steht jetzt bei 11,5 Prozent.

Mutmaßlicher Messerangreifer wird bei Polizeieinsatz schwer verletzt

Ein mit einem Messer bewaffneter Mann ist bei einem Polizeieinsatz in Nordhessen schwer verletzt worden. Der 37-Jährige habe die alarmierten Beamten unvermittelt mit dem Messer angegriffen, woraufhin diese von der Dienstwaffe Gebrauch machten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Kassel mit. Zeugen hatten zuvor den Notruf gewählt und berichtet, dass sich auf der Bundesstraße 250 ein bewaffneter Mann befinde und versuche, Autos anzuhalten. Der 37-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Raketenstart mit deutschem Astronauten erneut verschoben

Der Start des deutschen Astronauten Matthias Maurer zur Internationalen Raumstation ISS ist erneut verschoben worden. Wegen eines kleineren medizinischen Problems eines der Crew-Mitglieder könne der Start nun nicht mehr wie geplant am Mittwoch stattfinden, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. Das Problem sei kein medizinischer Notfall und habe nichts mit Covid-19 zu tun. Die Gesundheit der Crew-Mitglieder werde weiter beobachtet. Ein neuer Startversuch sei nun frühestens am Samstag möglich.

100 Staaten wollen bis 2030 Entwaldung stoppen

Auf dem Weltklimagipfel in Glasgow haben sich mehr als 100 Staaten verpflichtet, die Zerstörung von Wäldern und anderen Landschaften bis 2030 zu stoppen. Dies hat die britische Regierung, die der UN-Konferenz vorsitzt, bekanntgegeben. Die beteiligten Länder, darunter Deutschland und die gesamte EU, repräsentieren demnach 85 Prozent der weltweiten Waldfläche, also etwa 34 Millionen Quadratkilometer. Mit dabei sind die Staaten mit den größten Wäldern überhaupt, also Kanada, Russland, Brasilien, Kolumbien, Indonesien sowie China, Norwegen und die Demokratische Republik Kongo.

Befehlshaber der Auslandseinsätze plädiert für bewaffnete Drohnen

Der Befehlshaber der im Ausland laufenden Bundeswehreinsätze, Generalleutnant Erich Pfeffer, hat davor gewarnt, auf einen Schutz der Truppe durch bewaffnete Drohnen zu verzichten. Mehrere Aspekte sprächen ganz deutlich für die bewaffnete Drohne, sagte Pfeffer der Deutschen Presse-Agentur. Die Truppe selbst kann im Grunde diese Diskussion nicht verstehen, weil man nicht versteht, warum man sich so schwertut. Wenn man die ablehnenden Argumente um bewaffnete Drohnen konsequent zu Ende denkt, müsste man ja wesentliche Teile der Bewaffnung in den Streitkräften abschaffen. Pfeffer ist seit November 2015 Befehlshaber des Einsatzführungskommandos Potsdam und geht in wenigen Wochen in den Ruhestand.
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