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Klimagipfel: Mehr als 100 Staaten wollen bis 2030 Entwaldung stoppen

© CC0 / markusspiske / PixabayMotorsäge (Symbolbild)
Motorsäge (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.11.2021
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Mehr als 100 Staaten, deren Flächen 85 Prozent der weltweiten Wälder ausmachen, haben sich auf dem Weltklimagipfel in Glasgow verpflichtet, die Zerstörung der Wälder und anderer Landschaften bis 2030 zu stoppen. Das hat die britische Regierung, die der UN-Konferenz vorsitzt, am späten Montagabend bekanntgegeben.
Die Deklaration der Staats- und Regierungschefs von Glasgow zur Wald- und Landnutzung wird sich laut einer Erklärung des Büros des britischen Premierministers auf Wälder mit einer Gesamtfläche von etwa 34 Millionen Quadratkilometern erstrecken. Zu den beteiligten Ländern gehören die ganze EU und die Staaten mitden größten Wäldern überhaupt, wie Kanada, Russland, Brasilien, Kolumbien, Indonesien, aber auch China, Norwegen und Kongo.
„Wir werden die Chance haben, die lange Geschichte der Menschheit als Eroberer der Natur zu beenden und stattdessen ihr Hüter zu werden“, sagte der britische Staatschef, Boris Johnson, und nannte es eine beispiellose Vereinbarung.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden bis 2025 etwa zwölf Milliarden US-Dollar (umgerechnet etwa 10,3 Milliarden Euro) an öffentlichen Geldern bereitgestellt, um Entwicklungsländern zu helfen, degradiertes Land wiederherzustellen und Waldbrände zu bekämpfen. Hinzu kommen 7,2 Milliarden US-Dollar private Investitionen.
Wie internationale Medien unter Berufung auf das World Resources Institute (WIR) mit Sitz in Washington berichten, absorbieren Wälder etwa 30 Prozent der Kohlendioxidemissionen und verhindern, dass sie das Klima erwärmen. Doch sie schrumpfen rapide. Laut der WRI-Initiative Global Forest Watch zur Verfolgung der Entwaldung, verlor die Welt im vergangenen Jahr 258.000 Quadratkilometer Wald. Das ist eine Fläche, die größer als Großbritannien ist.
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Staats- und Regierungschefs von rund 200 Staaten werden in den kommenden zwei Wochen im britischen Glasgow beraten, wie die Erderwärmung zu bekämpfen ist. Der russische Präsident, Wladimir Putin, nimmt nicht persönlich am Gipfel teil, auch sieht die Veranstaltung keine Möglichkeit der Teilnahme per Videokonferenzvor. Doch seine Rede soll trotzdem gehalten werden. Putin hat laut seinem Sprecher, Dmitri Peskow, eine Videobotschaft an die Teilnehmer der Konferenz vorbereitet.
Auch der chinesische Präsident, Xi Jinping, sprach nicht in Glasgow. Stattdessen schickte er einen schriftlichen Appell, in dem er die Konferenzteilnehmer aufforderte, einen Konsens zu erzielen.
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