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Frankfurt: Mit Tempo 100 zwei Fußgänger getötet – Fahrer soll in Psychiatrie

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Auktion (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.11.2021
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Vor dem Landgericht Frankfurt hat am Dienstag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Verursacher eines schweren Autounfalls begonnen. Dem 39-Jährigen wird vorgeworfen, im Februar dieses Jahres mit einer Geschwindigkeit von rund 100 Stundenkilometern über einen Fußgängerüberweg gerast zu sein und zwei Passanten getötet zu haben.
Der Angeklagte wird jedoch nicht wegen Mordes angeklagt, da er zum Tatzeitpunkt wegen schizophrener Erkrankung schuldunfähig war.
Die Staatsanwaltschaft beantragte, den Mann in der Psychiatrie unterzubringen.

Täter wollte flüchten

Zwei Männer wurden am 13. Februar in Frankfurt am Main von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. Die beiden Fußgänger waren 31 beziehungsweise 49 Jahre alt.
Andere Passanten – eine Frau, die einen Kinderwagen schob, und ein weiterer Mann – wurden von dem Auto nur knapp verfehlt.
Anschließend verlor der Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich überschlug und auf dem Dach liegenblieb. Der Fahrer wurde erheblich verletzt, versuchte allerdings trotzdem zu flüchten.
Zeugen hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Nach seiner Festnahme erzählte er von „inneren Stimmen“, die ihm die Schnellfahrt befohlen hätten. Er wurde daraufhin vorläufig in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
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Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Antragsschrift der Staatsanwaltschaft verlesen. Der Beschuldigte äußerte sich noch nicht zu dem Vorwurf des zweifachen Totschlags, weil sein Verteidiger verhindert war und lediglich einen Vertreter geschickt hatte. Die Schwurgerichtskammer hat vorerst fünf weitere Verhandlungstage bis Ende November terminiert. Im Mittelpunkt der Beweisaufnahme soll das Gutachten des psychiatrischen Sachverständigen stehen.
Unfälle im Straßenverkehr in Deutschland: Tote und Verletzte (2000 – 2020)

Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 2.245.245 Straßenverkehrsunfälle polizeilich erfasst, folgt aus den Angaben des Statistischen Bundesamtes. Davon waren 264.499 Unfälle mit Personenschaden, bei denen 2719 Menschen starben und 327.550 weitere Personen verletzt wurden. Insgesamt wurden im Land in den Jahren 2000 bis einschließlich 2020 6.723.623 solche Unfälle mit 94.665Todesopfern und 8.644.273 Verletzten registriert.

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