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Unter Deckmantel von NGO: China entlarvt ausländisches Spionagenetzwerk für Meeresüberwachung

© AFP 2021 / Greg BakerChinesische Flagge
Chinesische Flagge  - SNA, 1920, 02.11.2021
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Die chinesische Spionageabwehr hat ein als gemeinnützige Nichtregierungsorganisation (NGO) getarntes Spionagenetzwerk aufgedeckt. Dieses soll die chinesischen Küsten überwacht haben, um sensible Meeresüberwachungsdaten zu sammeln und sie dann weiterzugeben. Darüber berichtet die chinesische Zeitung „Global Times“ (GT).
Laut Angaben der chinesischen Geheimdienste wurde die NGO von ausländischen Unternehmen finanziert. Bekannt ist, dass die Organisation mit der Australian Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) zusammen gearbeitet hat.
Bevor die angebliche NGO 2021 von chinesischen Sicherheitsbehörden zur Rechenschaft gezogen wurde, hat die Organisation laut GT ein Überwachungsnetz aufgebaut, das die nördlichen und südlichen Küstenlinien des Landes sowie das Südchinesische Meer, das Ostchinesische Meer, das Gelbe Meer sowie das Bohai-Meer umfasste.
Die 22 Überwachungspunkte befanden sich angeblich in der Nähe von Einrichtungen der chinesischen Seestreitkräfte. Die Sicherheitsdienste berichteten auch, dass die NGO nach ihren Angaben „sensible“ Daten über andere Objekte im Land sammelte. Diese könnten leicht von ausländischen Geheimdiensten und Militärbehörden verwendet werden und stellten eine potenzielle Bedrohung für Chinas Sicherheit dar, schreibt das Blatt weiter.
Einer der Überwachungspunkte habe sich beispielsweise gegenüber einem Marinehafen in Shanghai befunden, schreibt das Blatt.
Im April 2018 hat die Organisation laut GT an mehreren Standorten in Shanghai Datenerhebungen zu Müll- und Meeresschleppnetzen durchgeführt und Informationen über Breiten- und Längengrad, Umwelt, Geologie und Meeresströmungen gesammelt. Ab Dezember 2020 hat sie dazu aufgefordert, Daten zu Gezeiten und Strandhängen zu sammeln und diese zu melden.
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Machenschaften kommen ans Licht

Die „Global Times“ berichtet, dass die Ermittlungen gegen die Organisation nach einer Meldung eines anonymen chinesischen Bürgers im Juni 2019 in die Wege geleitet worden seien. Im Jahr 2019 soll er an einer Umweltkonferenz teilgenommen und dabei mitbekommen haben, dass die Organisation an der Küste in China aufgenommene Fotos an ausländische Unternehmen verschickt habe.
Ein Vertreter der Organisation soll behauptet haben, dass alle Überwachungsdaten für die Sammlung und Verwendung durch die Regierung bestimmt seien, und forderte jeden Überwachungsstandort auf, alle zwei Monate Daten per Internet zu melden.
Die staatlichen Sicherheitsbehörden sollen daraufhin Ermittlungen eingeleitet haben. Das Blatt berichtet in diesem Zusammenhang unter anderem, dass die Organisation seit 2014 von über 20 ausländischen Institutionen gefördert worden sei. Von 2018 bis 2019 soll sie mehr als zwei Millionen Yuan (umgerechnet ca. 269.390 Euro) aus dem Ausland erhalten haben.
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