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Merz, Spahn oder Röttgen? CDU-Spitze berät über personelle Neuaufstellung

© AFP 2021 / INA FASSBENDERDer CDU-Politiker Friedrich Merz reagiert auf den Applaus auf dem Kongress der Jungen Union, am 15. Oktober 2021 in Münster. Symbolbild.
Der CDU-Politiker Friedrich Merz reagiert auf den Applaus auf dem Kongress der Jungen Union, am 15. Oktober 2021 in Münster. Symbolbild. - SNA, 1920, 02.11.2021
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Am heutigen Dienstag tagen der Bundesvorstand und das Präsidium der CDU, um das Verfahren für die Kür des oder der neuen Parteivorsitzenden der CDU einzuleiten. Eine Kreisvorsitzendenkonferenz hat sich zuvor mit großer Mehrheit für eine Mitgliederbefragung ausgesprochen.
Ob heute schon die ersten Kandidaten angemeldet sind, bleibt unklar – die Bewerber stehen aber schon bereit. Die meisten Ambitionen haben offenbar der ehemalige Fraktionschef der Union Friedrich Merz’ der Außenpolitiker Norbert Röttgen und der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn. Die drei Männer nahmen am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur an einer Klausurtagung der nordrhein-westfälischen CDU-Bundestagsabgeordneten in Bergisch Gladbach bei Köln teil. Auch der Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann und Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus waren als Interessierte dabei.
Die „Bild“-Zeitung heizte parallel mit einem Bericht über Friedrich Merz die Spekulationen an. Angeblich wolle er mit dem Mittelstandschef Linnemann ein „Top-Team“ bilden, um Röttgen auszustechen und sich so an die CDU-Spitze zu manövrieren. Den Konkurrenten Spahn will Merz demnach überreden, in seine Mannschaft zu wechseln. Merz selbst distanzierte sich am Montag jedoch auf Twitter von diesem Bericht. „Nicht mein Absender, nicht meine Handschrift“, schrieb er dazu, ohne sich konkreter zu äußern.
Parallel sprach sich Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ dafür aus, dass in der neuen Führung „Frauen stark vertreten“ sein müssten.

CDU auf dem Weg aus der Krise

Die neue Spitze soll nach dem historisch schlechten Ergebnis von 24,1 Prozent bei der Bundestagswahl die CDU aus der Krise führen. Noch-Parteichef Armin Laschet war dabei erst im vergangenen Januar zum Vorsitzenden gewählt worden. In den letzten Wochen legte er sein Amt als Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens und als Landes-CDU-Chef nieder, um das Mandat des Bundestagsabgeordneten anzunehmen.
Die personelle Neuaufstellung soll die Partei auch vor dem Hintergrund der kommenden Wahlen handlungsfähig machen. Bereits am 27. März stehen im Saarland Landtagswahlen an. Am 8. Mai wird dann in Schleswig-Holstein und am 15. Mai in Nordrhein-Westfalen gewählt. In allen drei Bundesländern stellt die CDU den Ministerpräsidenten.
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