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Biathlon-Weltcup 2021/2022: Peiffer ersetzt Neuner als ARD-Experte

© AP Photo / Darko BandicArnd Peiffer
Arnd Peiffer - SNA, 1920, 02.11.2021
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Nachdem Arnd Peiffer im März sein sofortiges Karriereende verkündet hatte, meldet sich der Biathlon-Olympiasieger in neuer Funktion zurück. In der kommenden Saison wird der 34-Jährige an der Seite von Moderator Michael Antwerpes in der ARD die Biathlon-Wettbewerbe analysieren.
Wie die ARD „Sportschau“ Mitte Oktober bekanntgab, kommt Peiffer als Vertretung für Rekord-Weltmeisterin Magdalena Neuner, die sich in der Babypause befindet. Im Wechsel mit Kati Wilhelm wird Arnd Peiffer ab dem 2. Dezember die Leistungen der ehemaligen Teamkollegen und Konkurrenten analysieren. Der 34-Jährige freut sich über die neue Rolle: „Für mich ist es toll, dass ich nach zwölf Jahren als Aktiver im Weltcup auf diese Weise weiter ganz nah dran sein darf“, wird Peiffer in der „Sportschau“ zitiert. „Die analytischen Aspekte unserer Sportart haben mich immer fasziniert, und ich freue mich darauf, mit den Zuschauerinnen und Zuschauern in die Wettkämpfe einzutauchen.“
Die Freude scheint auf Gegenseitigkeit zu beruhen. So sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky:
„Mit Arnd Peiffer gewinnen wir nicht nur einen der klügsten Köpfe des Wintersports für unser Team, sondern sind nun auch mit ihm, Kati Wilhelm, Felix Neureuther und Sven Hannawald auf der Experten-Position für den Olympia-Winter personell top aufgestellt.“
Neben der Experten-Tätigkeit für die „Sportschau“ hat Peiffer auch eine neue Funktion bei der Bundespolizei. An der Bundespolizeisportschule wird er die Aufgaben des Sportkoordinators übernehmen. Er wolle die Rahmenbedingungen für die Athletinnen und Athleten stetig verbessern und die besten Sportler für die duale Karriere an der Bundespolizeisportschule begeistern, so Peiffer gegenüber „Sport 1“.
Der Weltcup-Auftakt ist in diesem Jahr am 27. November im schwedischen Östersund, wo sich erst die Damen im Einzel über 15 Kilometer und anschließend die Herren über 20 Kilometer präsentieren werden. Die Wettbewerbe an den deutschen Weltcuporten Oberhof und Ruhpolding finden in der ersten Januarhälfte statt. Saison-Höhepunkt sind die Olympischen Winterspiele von Peking, die vom 04. bis zum 22. Februar 2022 ausgetragen werden. Die Vorfreude darauf hält sich im deutschen Kader jedoch in Grenzen. Zum einen sind die Strecken und Bedingungen vor Ort unbekannt, und coronabedingt bleibt den Athleten nichts Anderes übrig, als sie sich mithilfe von Foto- und Videoaufnahmen einzuprägen. Andererseits ist in China nicht unbedingt davon auszugehen, dass die Athleten wie gewohnt vor vollen Rängen und unter dem Jubel Tausender Fans laufen werden. „Ich habe gehört, dass die Maßnahmen wegen Corona noch schärfer sein werden als in Tokio“, so Arnd Peiffer im Gespräch mit „Sport 1“. „Ich befürchte, dass das Olympia-Erlebnis nicht super wird. Zumal China nicht gerade ein Wintersport-Mekka ist. Olympia 2026 in Cortina und Antholz wird sicher eine andere Leidenschaft herrschen.“
Fackelübergabe an Peking - SNA, 1920, 20.10.2021
Deutsche Wintersportler freuen sich nicht so recht auf Peking 2022
Mit Justus Strelow vom SG Stahl Schmiedeberg rückt im deutschen Herren-Kader nach dem Weggang von Arnd Peiffer ein neues Gesicht auf. Peiffer hatte im März 2021 überraschend sein sofortiges Karriereende verkündet. Der Sprint-Olympiasieger und fünfmalige Weltmeister war der konstanteste DSV-Skijäger. Obwohl er die letzten Rennen der Saison schon nicht mehr mitgelaufen war, war Peiffer mit Rang 12 am Ende der bestplatzierte deutsche Biathlet im Gesamtweltcup. Mit vier Athleten unter den besten fünf dominierten einmal mehr die Norweger um Superstar Johannes Thingnes Bö.
Bei den deutschen Biathlon-Damen rücken mit Vanessa Voigt und Marion Deigentesch gleich zwei junge Athletinnen nach. Im vergangenen Weltcup-Winter konnten sie sich bereits bei dem ein oder anderen Rennen zeigen. Mit Platz drei im Gesamtweltcup hatte sich im Winter 2020/2021 besonders Franziska Preuß hervorgetan.
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