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Fast jeder Dritte in Deutschland würde höheren Preis für nachhaltige Produkte akzeptieren – Umfrage

© CC0 / Tumisu / PixabaySupermarkt (Symbolbild)
Supermarkt (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.11.2021
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Nachhaltigkeit nimmt im Konsumverhalten immer weiter an Bedeutung zu. Laut einer neuen Umfrage der Beratungsfirma Simon-Kucher & Partners ist knapp ein Drittel der deutschen Bürgerinnen und Bürger bereit, einen höheren Preis für nachhaltige Produkte zu zahlen.
Für die „Global Sustainability Study 2021“ hat Simon-Kucher rund 10.000 Menschen in 17 Ländern befragt, davon mehr als 1000 in Deutschland. Die Paneldaten stammen von Dynata, einem unabhängigen Marktforschungsinstitut. Etwa die Hälfte der Befragten gehört zur städtischen Bevölkerung, die Hälfte hat Hochschulbildung und 46 Prozent haben eine Vollzeitbeschäftigung.

Mehrheit kauft nachhaltig

Insgesamt haben 88 Prozent der deutschen Bürgerinnen und Bürger laut der Umfrage in den letzten fünf Jahren begonnen, mehr nachhaltige Produkte zu kaufen. Am stärksten hat die Nachhaltigkeit unter den Befragten das Konsumverhalten der Bevölkerung in etwa Brasilien (97 Prozent) und China (93 Prozent) verändert, am wenigsten in Japan (63 Prozent).
Aktuell beeinflusst die Nachhaltigkeit laut der Umfrage die Kaufentscheidungen von 69 Prozent der Deutschen.

Zwischen 1980 und 2000 Geborene vorn

Am häufigsten entscheiden sich die zwischen 1980 und 2000 Geborenen für eine nachhaltige Alternative, wenn sie verfügbar ist. Vor allem sie sind außerdem öfter als andere Generationen bereit, mehr für nachhaltige Produkte zu zahlen.
In Deutschland sind es insgesamt 32 Prozent der Bevölkerung. Sie würden im Durchschnitt Mehrkosten von 18 Prozent akzeptieren.
„Die Bedeutung von Nachhaltigkeit im Kaufprozess wird weiter zunehmen“, sagte der Chef von Simon-Kucher & Partners, Andreas von der Gathen. Deshalb müssten die Unternehmen jetzt investieren und ihre Geschäftsmodelle umgestalten, „um ihre langfristige Wettbewerbs- und Lebensfähigkeit zu sichern.“ „Der Aufstieg nachhaltiger Unternehmen und das wachsende Bewusstsein der Verbraucher werden die Erwartung nach erschwinglichen nachhaltigen Alternativen verstärken“, prognostizierte er.
Emissionen - SNA, 1920, 27.10.2021
Deutschland muss erstmals für verpasste EU-Klimaziele bezahlen
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