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Fischereistreit: London stellt Paris Ultimatum – „Das Problem muss innerhalb 48 Stunden gelöst sein“

© AFP 2021 / Hollie AdamsBritische Außenministerin Elizabeth Truss
Britische Außenministerin Elizabeth Truss - SNA, 1920, 01.11.2021
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Großbritannien hat am Montag im Fischereistreit mit Frankreich seinerseits ein Ultimatum gestellt. Laut den Aussagen der britischen Außenministerin Elizabeth Truss muss das Problem innerhalb von 48 Stunden gelöst sein.
„Hört auf damit, britischen Fischerbooten zu drohen. Hört auf damit, den Kanalhäfen zu drohen. Und akzeptiert, dass wir völlig im Recht sind, Fischereilizenzen im Einklang mit dem Handelsvertrag zu vergeben“, so Truss gegenüber dem TV-Sender „Sky News“.
„Die Franzosen haben sich unfair verhalten, das entspricht nicht den Bedingungen des Handelsdeals. Und wenn sich jemand bei einem Handelsabkommen unfair verhält, haben Sie das Recht, gegen sie vorzugehen und Ausgleichsmaßnahmen zu verlangen“, sagte sie.
Ferner erklärte Truss: „Dieses Problem muss innerhalb der nächsten 48 Stunden gelöst sein.“ Ansonsten werde London den im Brexit-Vertrag vereinbarten Streitschlichtungsmechanismus auslösen, um Kompensationen einzufordern.
Zuvor hatte der britische Umweltminister, George Eustice, in einem Interview für den Sender „Sky News“ erklärt, Frankreich sollte mit Gegenmaßnahmen rechnen, falls Paris im Fischereistreit nicht einlenken würde.
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte am Rande des G20-Gipfels erklärt: „Falls die Briten keine wesentlichen Schritte unternehmen, müssen vom 2. November an Maßnahmen ergriffen werden.“ Er fügte hinzu: „Ich würde das bedauern. Aber was wir nicht tun können, ist nicht zu reagieren und unsere Fischer nicht zu verteidigen.“
Macron - SNA, 1920, 01.11.2021
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Die Situation hatte sich am vergangenen Mittwochabend zugespitzt, als die französische Regierung angekündigt hatte, dass vom 2. November an britische Fischerboote an bestimmten französischen Häfen nicht anlegen dürften. Darüber hinaus würde die Sicherheit von britischen Schiffen und Lkws regelmäßig überprüft. Ein britisches Schiff war bereits am Mittwoch durch die französische Küstenwache festgesetzt worden. Großbritannien hatte Frankreichs Handlungen scharf kritisiert.
See (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.10.2021
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Ende September hatten die britischen Behörden die Fischer-Lizenz nur zwölf französischen Fischerbooten zur Verfügung gestellt, obwohl für insgesamt 47 Schiffe entsprechende Anmeldungen eingereicht worden waren.
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