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Bürgerkrieg in Äthiopien: Rebellen töten mehr als 100 Einwohner in eroberter Stadt

© AP Photo / Ben CurtisFrauen, die von den Kämpfen in der Region Tigray geflohen sind, rösten Kaffeebohnen
Frauen, die von den Kämpfen in der  Region Tigray geflohen sind, rösten Kaffeebohnen - SNA, 1920, 01.11.2021
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Rebellen der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) haben nach Angaben der äthiopischen Regierung mehr als 100 Einwohner in der nördlichen Stadt Kombolcha getötet.
„Die Terrorgruppe PLF hat insgesamt mehr als 100 junge Einwohner der Stadt Kombolcha hingerichtet – in den Gebieten, wo sie eindringen konnten. Die internationale Gemeinschaft sollte bei solchen Gräueltaten nicht die Augen verschließen“, heißt es in einer offiziellen Erklärung.
Am vergangenen Wochenende hatten TPLF-Vertreter die Eroberung der Städte Dessé und Kombolcha verkündet.
Der Krieg zwischen der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) und den Truppen der Zentralregierung war Anfang November 2020 ausgebrochen. Bis dahin war die TPLF in der gleichnamigen Region im Norden Äthiopiens an der Macht. Ministerpräsident Abiy Ahmed hatte der TPLF vorgeworfen, einen bewaffneten Aufstand angezettelt zu haben. Nach etwa einem Monat erklärte die Regierung von Ahmed den Konflikt mit der TPLF für gewonnen.
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Geflüchtete Anführer der TPLF hätten jedoch geschworen, von den Bergen der Region im Norden Äthiopiens aus weiter zu kämpfen. Zunächst konnten die Truppen der Zentralregierung die TPLF von der Macht in Tigray verdrängen. Ende Juni eroberte die TPLF Medienberichten zufolge die Regionalhauptstadt Mekelle zurück und hat seitdem weitere Gebietsgewinne erzielt.
Nach UN-Angaben sind in Tigray rund 400.000 Menschen von einer Hungersnot bedroht. Mehr als 5,2 Millionen Menschen sind nach UN-Angaben im Norden des Landes auf Nahrungsmittellieferungen angewiesen.
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