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Tragödie in Nordhessen: Autofahrer soll vorsätzlich in Schülergruppe gefahren sein

© CC0 / fcHH / PixabayPolizei (Symbolbild)
Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.11.2021
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Nach dem Tod einer von einem Auto erfassten Schülerin in Nordhessen wird nun nach Angaben der Staatsanwaltschaft und der Polizei wegen Mordes ermittelt.
Es bestehe der Verdacht, dass der Fahrer den Wagen vorsätzlich in die Gruppe von Schulkindern gelenkt habe, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag mit. Der Verdächtige sei in eine psychiatrische Einrichtung gekommen.
Der Mann soll am Freitag in Witzenhausen mit einem Auto in eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern auf einem Gehweg vor einer Kita gefahren sein. Ein achtjähriges Mädchen erlag wenige Stunden später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Zwei Mädchen im Alter von sieben und acht Jahren wurden schwer verletzt.
Rettungsdienst - SNA, 1920, 29.10.2021
Drei Kinder schwer verletzt: Auto-Unfall vor Kindertagesstätte in Nordhessen
Ermittelt wird jetzt wegen des Verdachts des versuchten sowie vollendeten Heimtückemordes, der gefährlichen Körperverletzung sowie wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Kriminalität in Deutschland: Tötungsopfer unter Kinder im Jahr 2020

Im Jahr 2020 registrierte die deutsche Polizei insgesamt 286 kindliche Opfer unter vierzehn Jahren bei versuchten und vollendeten Tötungsdelikten. Dies folgt aus der polizeilichen Kriminalstatistik, die das Bundeskriminalamt Ende Juni 2021 publik machte. Fast die Hälfte davon (152 Kinder) gelten als Tötungsopfer, diese Zahl bedeutet ein Plus von 35,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 115 von den insgesamt 152 getöteten Kindern waren unter sechs Jahren.

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Die Ermittler waren zunächst von einem Unfall ausgegangen, Hinweise auf einen Vorsatz hatten sie anfangs nicht. Im Lauf der weiteren Untersuchungen habe sich dann ein bis dahin unbekannter Zeuge gemeldet. Dessen Angaben ließen das Geschehen „in einem völlig anderen Licht“ erscheinen, hieß es. Dies sowie die vorläufige Stellungnahme eines Sachverständigen habe zu der neuen Bewertung des Falles geführt, erläuterte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel.
Eine Boeing 777 (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.11.2021
Mit Corona infizierter Passagier tot an Bord eines Flugzeugs in Hamburg entdeckt
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