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Aus Überdruss an „falschem“ Christentum – afghanischer Flüchtling räumt Kirche in Deutschland aus

© AFP 2021 / Ina FassbenderKatholische Kirche in Dortmund (Symbolbild)
Katholische Kirche in Dortmund (Symbolbild) - SNA, 1920, 01.11.2021
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Im thüringischen Nordhausen soll ein afghanischer Flüchtling die Frauenbergkirche „St. Maria auf dem Berg“ ausgeräumt haben. Auch die Christusfigur soll bei der Räumarbeit zu Bruch gegangen sein. Missgunst des Mannes erregte nach seinen eigenen Bekenntnissen der christliche Glaube, den er für falsch hält.
Wie die Neue Nordhäuser Zeitung (NNZ) auf ihrem Portal berichtet, sah Pfarrer Klemens Müller aus dem Fenster einen unbekannten Mann das bewegliche Mobiliar aus der Kirche auf den Vorplatz schleppen – darunter Stühle, Gesangsbücher, das Kreuz von der Kirchenwand und andere Altar-Gegenstände.
Bei dem Unruhestifter handelte es sich um einen 25 Jahre alten Afghanen, der nach den jüngsten Angaben 2015 nach Deutschland gekommen war. Er lehnte den christlichen Glauben vollkommen ab und störte sich deshalb schon länger an dem Gotteshaus. Im Disput mit dem Pfarrer beschrieb er den christlichen Glauben als „falsch“ und meinte, es sei grundsätzlich ein Irrtum, dass Jesus Christus Gottes Sohn sei. Aus diesem Grund sah er sich genötigt, ein solches Gotteshaus „umzudekorieren“.
Nachdem Pfarrer Müller ihn zur Rede gestellt hatte, stellte der Flüchtling seine Räumarbeit ein.
Der Mann lebt laut dem Blatt seit 2016 im Landkreis Nordhausen. Die Kirchgemeinde wird Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch stellen, weil auch eine Vitrine im Inneren der Kirche aufgebrochen und ausgeräumt wurde.
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Landrat äußert sich zum Vorfall

Der Nordhäuser Landrat, Matthias Jendricke, hat sich auf Grund des von NNZ veröffentlichten Artikels zu dem Vorfall in der Frauenbergkirche folgendermaßen geäußert:
„Ich verurteile diesen Hausfriedensbruch mit Sachbeschädigung auf das Schärfste. Solche Verhaltensweisen sind der Grund dafür, weshalb ich schon im Sommer dafür plädiert habe, keine weiteren Flüchtlinge aus Afghanistan aufzunehmen. Die meisten von ihnen lehnen unsere Kultur ab. Es ist ein Irrglaube zu denken, sie würden sich gut integrieren wollen, wie der gestrige Vorfall einmal mehr beweist.“
Außerdem gäbe es momentan aufgrund der fehlenden Flugverbindungen nach Afghanistan keine Möglichkeit, straffällig gewordene Menschen in ihr Heimatland abzuschieben.
„Wir brauchen kein neues Aufnahmekontingent für Thüringen und lösen die Probleme Afghanistans nicht, wenn wir die Leute in unbegrenzter Anzahl zu uns holen“, so Jendricke.
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