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Verdi ruft Amazon-Beschäftigte an sieben Standorten zu Streik auf

Das Amazon-Logo - SNA, 1920, 31.10.2021
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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat am Sonntag die Mitarbeiter in sieben Amazon-Versandzentren in Deutschland zum Streik aufgerufen.
Als erste sollen am Montag Beschäftigte an den Standorten in Leipzig und an zwei Standorten in Bad Hersfeld die Arbeit niederlegen. In der Nacht zum 2. November würden dann auch Beschäftigte an den Amazon-Standorten in Werne, Rheinberg, Koblenz und Graben in den Ausstand treten, hieß es in einer Mitteilung am Sonntag.
„Es kann nicht angehen, dass sich ein milliardenschwerer multinationaler Konzern dumm und dusselig verdient und sich dennoch weigert, den Beschäftigten die Lohnsteigerungen zukommen zu lassen, die andere Unternehmen der Branche den Kolleginnen und Kollegen zahlen“, erklärte Orhan Akman, ver.di-Bundesfachgruppenleiter für den Einzel- und Versandhandel.
Der Handelskonzern wies mehrmals die Kritik zurück.

Jahrelanger Kampf

Verdi fordert Amazon seit mehr als acht Jahren dazu auf, die Flächentarifverträge anzuerkennen und den Tarifvertrag „Gute und gesunde Arbeit“ abzuschließen. Durch Streiks hat man laut Akman allerdings in den vergangenen Jahren eine Erhöhung der Löhne erzielen können. Die Erhöhung sei aber immer noch weniger als bei vergleichbaren tarifgebundenen Unternehmen.
Verdi (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.09.2021
Verdi droht in Tarifrunde für öffentliche Banken mit Warnstreiks
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