Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Thunberg verteidigt radikale Klimaproteste: „Manchmal muss man Leute verärgern“

© SNA / Alexandro Martinez VelezGreta Thunberg (Archivfoto)
Greta Thunberg (Archivfoto) - SNA, 1920, 31.10.2021
Abonnieren
Umweltaktivistin Greta Thunberg hat am Sonntag radikale Protesttaktiken im Kampf für mehr Klimaschutz verteidigt.
„Manchmal muss man die Menschen verärgern“, um auf Themen aufmerksam zu machen, sagte die Schwedin gegenüber der BBC zum Auftakt des UN-Klimagipfels COP26 in Glasgow.
Die Menschen müssten ihr zufolge „massiven öffentlichen Druck“ auf Politiker ausüben, um sicherzustellen, dass sie genug tun, um die CO2-Emissionen zu reduzieren.
„Solange niemand verletzt wird, denke ich, muss man manchmal einige Leute verärgern“, erklärte die 18-Jährige. Denn die Schulstreik-Bewegung wäre nie so groß geworden, wenn es keine Reibungen gegeben hätte.
Thunberg war am Samstagabend mit dem Zug in Glasgow angekommen. Nach eigenen Angaben wurde sie nicht offiziell zum Klimagipfel eingeladen. In Glasgow will sie einen Klimaprotest anführen.
Greta Thunberg in Berlin - SNA, 1920, 17.10.2021
„Never Gonna Give You Up“: Greta Thunberg rockt die Bühne fürs Klima
Im Vereinigten Königreich hatten zuletzt Klimaschützer, die eine flächendeckende Isolierung von Häusern fordern, mehrfach wichtige Autobahnen und Zufahrten blockiert und damit lange Staus hervorgerufen. Die Regierung in London geht seitdem gegen sie kritisch vor und setzt dabei auf Bestrafung. Gegen die Gruppe „Insulate Britain“ wurden bereits einstweilige Verfügungen erwirkt.
Der Weltklimagipfel COP26 findet vom 31. Oktober bis 12. November statt. Dort sollen die aktuellsten Klimaprobleme erörtert und die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des globalen Klimawandels gestärkt werden.
Klimaschutz (Symbolbild) - SNA
Deutsche Klimaschutzinvestitionen in der Entwicklungszusammenarbeit

Von den 19 Milliarden Euro, die Deutschland im Jahr 2019 für die bilaterale öffentliche Entwicklungszusammenarbeit ausgezahlt hat, flossen 2,6 Milliarden Euro in den Klimaschutz, so das Statistische Bundesamt im Oktober 2021. Im Jahr 2010 waren es noch 821 Millionen Euro. Deutschland fördert dabei Maßnahmen zugunsten von Entwicklungsländern, die die Vermeidung von Treibhausgasen oder die Anpassung an den Klimawandel zum Hauptziel haben. Unter den Empfängerländern lag 2019 Indien an vorderster Stelle (475 Millionen Euro). Darauf folgten Mexiko (273 Millionen Euro) und Peru (143 Millionen Euro).

ExpandierenMinimieren
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала