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Spahn: „Wir brauchen einen Booster-Gipfel von Bund und Ländern“

CC BY-SA 3.0 / Olaf Kosinsky / Wikimedia CommonsBundesgesundheitsminister Jens Spahn (Archivbild)
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Archivbild) - SNA, 1920, 31.10.2021
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Für einen schnelleren Fortschritt bei den Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus will der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ein Bund-Länder-Treffen einberufen.
„Aktuelle Daten aus Israel zeigen, dass das Boostern einen ganz entscheidenden Unterschied macht, um die vierte Welle zu brechen“, sagte Spahn gegenüber der „Bild am Sonntag“. Das Booster-Tempo in Deutschlands Praxen reiche momentan aber nicht. „Wir brauchen einen Booster-Gipfel von Bund und Ländern“, so der Minister.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Archivbild) - SNA, 1920, 29.10.2021
Spahn ruft über 60-Jährige zur Auffrischungsimpfung auf – „Boostern“ aber auch für alle möglich
Die Ständige Impfkommission empfiehlt Auffrischungsimpfungen aktuell für Menschen ab 70 Jahren. Spahn hatte am Freitag hingegen die über 60-Jährigen zur Auffrischungsimpfung aufgerufen. Er betonte zudem, Deutschland habe grundsätzlich ausreichend Impfstoff, um alle Impfwilligen mit einer Booster-Dosis zu versorgen.
Seine Aussagen sorgten für Kritik bei Ärztevertretern. Der Ärztepräsident Klaus Reinhardt sagte, es gebe bislang nicht genug wissenschaftliche Evidenz, dass die Auffrischungsimpfung für alle Altersgruppen erforderlich sei. Das Vorstandsmitglied des Hausärzteverbands, Armin Beck, befürchtete, dass der Aufklärungs- und Diskussionsbedarf in den Praxen wegen Spahns Äußerungen nun größer werde.

Corona-Lage in Deutschland

Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland steigt weiter. Die 7-Tage-Inzidenz am Sonntagmorgen (Stand 7.00 MEZ) beträgt laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) 149,4, am Vortag belief sie sich auf 145,1 und am Freitag auf 139,2. In den letzten 24 Stunden zählten die Gesundheitsämter in Deutschland 16.887 Neuinfektionen. Es gab 33 neue Todesfälle, 8000 Covid-Patienten wurden als genesen erfasst.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen - SNA, 1920, 28.10.2021
Von der Leyen knüpft Corona-Hilfen für Polen an Abkehr von Justiz-Reform
Seit Ende 2020 wurden laut dem Robert Koch-Institut (RKI) rund 111,7 Millionen Impfungen in Deutschland verabreicht. 57,7 Millionen davon waren Erstimpfungen. Somit liegt der Anteil der Geimpften mit mindestens einer Impfung an der Gesamtbevölkerung bei 69,3 Prozent. 55,4 Millionen Menschen gelten als vollständig geimpft. Im September 2021 wurden in Deutschland auch Booster-Impfungen freigegeben. Bislang wurden insgesamt zwei Millionen dieser Impfungen durchgeführt.
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