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Moskau gegen jegliche Änderungen im Atom-Deal mit Iran

© SNA / Sergej GunejewDer russische Außenminister Sergej Lawrow (Archivbild)
Der russische Außenminister Sergej Lawrow (Archivbild) - SNA, 1920, 31.10.2021
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Russland lehnt nach Angaben des russischen Außenministers Sergej Lawrow jegliche Änderungen des Atomabkommens mit dem Iran ab.
„Wenn die Kontakte aktiver werden, wollen die Parteien offenbar zu einer Verlängerung des Abkommens kommen. Es kann nur in der Form verlängert werden, in der es vom UN-Sicherheitsrat 2015 genehmigt wurde. Jegliche Ergänzungen, jegliche Streichungen sind für die iranische Seite inakzeptabel. Wir unterstützen diesen Ansatz voll und ganz“, sagte der Minister am Sonntag gegenüber Reportern angesichts der voraussichtlichen Wiederaufnahme der Atomgespräche.
Die Gespräche zwischen Teheran und den Weltmächten zur Rettung des Abkommens sollen Ende November wieder aufgenommen werden, sagte der führende Nuklearunterhändler der Islamischen Republik am Mittwoch.
Am Samstag forderten die USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien den Iran in einer gemeinsamen Erklärung auf, sich in gutem Glauben darum zu bemühen, die Verhandlungen dringend abzuschließen. „Nur so lässt sich eine gefährliche Eskalation vermeiden, an der keines der Länder Interesse hat“, sagten sie nach einem Treffen am Rande des G20-Gipfels.
Buschehr-Atomkraftwerk im Iran - SNA, 1920, 30.10.2021
Westliche Politiker fordern Iran auf, beim Atom-Deal in „gutem Glauben“ zu handeln

Iran-Atomabkommen

Im Mai 2018 stiegen die USA unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump einseitig aus dem Atomdeal aus und verhängten schärfere Sanktionen gegen Teheran. Die durch das Atomabkommen aufgehobenen Wirtschaftssanktionen gegen Teheran wurden erneuert und die ausländischen Konten des Landes erneut gesperrt. Im Mai 2019 kündigte der Iran eine etappenweise Abkehr von seinen Verpflichtungen an.
Die im April wieder aufgenommenen Verhandlungen über die Rettung des Wiener Atomabkommens mit dem Iran wurden nach der Präsidentenwahl im Juni und dem Regierungswechsel in Teheran unterbrochen. China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland bemühen sich um die Rückkehr der USA zu dem Abkommen.
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