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Merkel: G20-Gipfel ist gutes Signal für Weltklimakonferenz

© REUTERS / GUGLIELMO MANGIAPANEBundeskanzlerin Angela Merkel mit anderen Staats- und Regierungsoberhäuptern beim G20-Gipfel
Bundeskanzlerin Angela Merkel mit anderen Staats- und Regierungsoberhäuptern beim G20-Gipfel - SNA, 1920, 31.10.2021
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Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Olaf Scholz haben die Klimabeschlüsse des G20-Gipfels in Rom gelobt.
Die Beschlüsse seien „ein gutes Signal" für die Weltklimakonferenz in Glasgow, sagte Merkel am Sonntag in der italienischen Hauptstadt. Es sei wichtig, dass man nun für die Klimaneutralität die Mitte des Jahrhunderts als Ziel nehme. Der Ausstieg aus der Finanzierung neuer Kohlekraftwerke sei genauso bedeutend. Damit werde der Umstieg auf andere Energieträger sehr viel schneller erfolgen.
Erdgas werde dabei „eine zentrale Rolle” spielen, fügte Merkel hinzu. Für Afrika habe dieser Beschluss große Bedeutung.
„Wir werden uns sicherlich darüber Gedanken machen müssen, wie man eine vernünftige Finanzierung für Afrika gerade im Bereich des Erdgases hinbekommt.”
„Man kann sehen, dass sich die Welt in die richtige Richtung bewegt”, sagte Scholz, Merkels wahrscheinlicher Nachfolger im Kanzleramt, zu den Klimabeschlüssen. Es gebe aber noch viel zu tun. Der SPD-Politiker verwies ebenfalls darauf, dass man noch vor wenigen Jahren nicht damit habe rechnen können, dass man Klimaneutralität in der Mitte des Jahrhunderts anstreben würde. Auf eine konkrete Jahreszahl hatten sich die G20-Staaten aber nicht einigen können. Merkel sprach zudem davon, dass die Einigung auf eine globale Mindeststeuer für Konzerne ein „Meilenstein” für die internationale Zusammenarbeit sei.
Angela Merkel - SNA, 1920, 31.10.2021
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Finanzminister Scholz hatte in Rom an den bilateralen Terminen der Kanzlerin wie etwa mit US-Präsident Joe Biden teilgenommen. Er betonte, Deutschland wolle auch künftig die von den Partnern erwartete Kontinuität, Verlässlichkeit und das Engagement für multilaterale Kooperation zeigen. Mit Blick auf die Zusammenarbeit in der EU sagte er:
„Da wissen alle, dass Deutschland mitten in der EU mit seiner Bevölkerungszahl und Wirtschaftskraft nicht am Rande stehen kann (...) sondern einen tatkräftigen Beitrag leisten muss, dass das auch funktioniert in einer besseren Union in Europa.”
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