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Lukaschenkos Kalaschnikow-Sturmgewehr in Minsk ausgestellt

© SNA / Zur BilddatenbankPräsident von Weißrussland Alexander Lukaschenko mit seinem Sohn Nikolai (links)
Präsident von Weißrussland Alexander Lukaschenko mit seinem Sohn Nikolai (links) - SNA, 1920, 31.10.2021
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Das Kalaschnikow-Sturmgewehr, mit dem sich der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko mitten in den Antiregierungsprotesten 2020 hat blicken lassen, ist nun in der Ausstellung im Palast der Unabhängigkeit, dem Amtssitz des Staatschefs, zu sehen. Eine Mitteilung darüber ist auf dem Telegram-Kanal „Pool des Ersten“ veröffentlicht worden.
Die Ausstellung soll an die Ereignisse erinnern, zu denen es nach den Präsidentschaftswahlen in Weißrussland im August 2020 gekommen war. Das Staatsfernsehen zeigte damals, wie Lukaschenkos Hubschrauber an dem Präsidentenpalast landete und er selbst mit einem Sturmgewehr und schusssicherer Weste den Heli verließ und zum Palast ging. Auch sein Sohn Nikolai, ebenfalls mit einer Waffe in der Hand, war dabei.
Neben dem Sturmgewehr sind Berichten zufolge auch die Uniform und das Symbol der Sondereinheit der Miliz (OMON) sowie eine Flagge der weißrussischen Patrioten mit der Aufschrift „Batka“ (zu dt.: etwa Väterchen) als Ausstellungsstücke zu sehen.
Ein besonderes Exponat sei ein Gemälde, welches Lukaschenko von der Tochter eines der Sicherheitsbeamten zu seinem 67. Geburtstag Ende August geschenkt bekommen habe. Es handle sich dabei um ein Bild, welches den weißrussischen Präsidenten an jenem Tag zeigt, als er sich mit einem Kalaschnikow-Gewehr habe sehen lassen.
„Wo ich mit Kolja mit einem Sturmgewehr herumrannte. Es war ein so wichtiger Moment in meinem Leben. Sie (die Künstlerin – Anm. d. Red.) hat ihn ziemlich genau abgebildet“, zitierten Medien Lukaschenko, der sich an die damaligen Ereignisse erinnerte. Das Bild als Geschenk habe ihm gefallen, obwohl er sich in der Kunst nicht auskennen würde.
In Weißrussland hatte es seit der Präsidentschaftswahl vom 9. August 2020 Massenproteste gegen Lukaschenko gegeben. Laut dem offiziellen Wahlergebnis war der Staatschef dabei mit rund 80 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Kritiker sprachen von einem massiven Wahlbetrug. Die EU erkannte das Wahlergebnis nicht an. Minsk hat westliche Regierungen beschuldigt, hinter den Protesten zu stecken.
Alexander Lukaschenko (Archivfoto) - SNA, 1920, 02.10.2021
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