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Lawrow beschuldigt Nato wegen Konfrontationspolitik

© SNA / Sergei Pyatakov / Zur BilddatenbankRusslands Außenminister Sergej Lawrow
Russlands Außenminister Sergej Lawrow - SNA, 1920, 31.10.2021
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Das Vorgehen der USA zur Entsendung eines Zerstörers ins Schwarze Meer fördert keineswegs die Stabilität, Washington versucht, die Anrainerstaaten zu einer Konfrontationspolitik zu drängen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Sonntag in einer Pressekonferenz am Rande des G20-Treffens.
„Dass die Flagge der Seestreitkräfte der USA auf dem Schwarzen Meer demonstriert wurde, ist kein Einzelfall. Es geschah mehrmals, dass die USA die Notwendigkeit eines Einlaufens ihrer Kriegsschiffe in das Meer freiweg als Aufgabe zur Eindämmung Russlands deklarierten“, sagte Lawrow.
„… Die Amerikaner versuchen, die zur Nato gehörenden Schwarzmeer-Anrainer dazu zu drängen, eine Konfrontationspolitik zu betreiben“, so der Minister. Er sagte in Bezug auf die Entsendung von US-Kriegsschiffen ins Schwarze Meer, Russland sei bereit, die Sicherheit auf dem Schwarzen Meer zu gewährleisten.
Zuvor wurde bekannt, dass der US-Zerstörer „Porter“ mit Marschflugkörpern an Bord ins Schwarze Meer eingelaufen war.
„Wir sind auf Bedrohungen jeder Art gefasst. Für uns ist es kein Problem, die Sicherheit des russischen Territoriums und die Sicherheit auf dem Schwarzen Meer zu gewährleisten, aber wir sind immer dafür gewesen, dass Kooperationsprojekte und nicht auf Konfrontation beruhende Projekte gefördert werden“, sagte Lawrow.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow - SNA, 1920, 27.10.2021
Diplomatie allein wirkt gegen Nato-Ambitionen nicht – Lawrow
Der Minister merkte ferner an, dass die Nato-Pläne zur Einrichtung neuer Marinebasen an der Schwarzmeerküste Rumäniens oder Bulgariens den Interessen der guten Nachbarschaft in der Schwarzmeerregion nicht entsprechen.

Nato wünscht kein Zusammenwirken mit Russland

„Uns liegen keine Informationen darüber vor, was die Nato zu tun beabsichtigt. Wir gehen von Fakten aus, und die Fakten besagen, dass die Nato keinerlei Zusammenwirken mit uns wünscht“, sagte Lawrow weiter.
„… Als der Russland-Nato-Rat noch tätig war, wünschte die Nato nur, uns schulzumeistern, und forderte jedes Mal, den Russland-Nato-Rat einzuberufen und die Ukraine zu besprechen. Ihr einziges Interesse bestand darin, Propaganda zu treiben und Russland unter Druck zu setzen“, so Lawrow.
Die Frage sei geschlossen, fügte er hinzu. „Wenn die Nato irgendeinen Anlass dafür haben sollte, sich an uns zu wenden, so ist in Belgien der Botschafter tätig, der für die bilateralen Beziehungen zuständig ist. Wir haben die Nordatlantische Allianz darüber informiert, dass sie nötigenfalls über diesen Diplomaten Signale senden kann“, sagte Lawrow.
Der Außenminister hatte zuvor bekanntgegeben, dass Moskau ab dem 1. November die Arbeit seiner ständigen Vertretung bei der Nato einstellt. Dieser Schritt sei als Antwort auf die Reduzierung der zahlenmäßigen Stärke des Personals der russischen ständigen Vertretung bei der Nato anzusehen.
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