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Westliche Politiker fordern Iran auf, beim Atom-Deal in „gutem Glauben“ zu handeln

© AP Photo / Majid AsgaripourBuschehr-Atomkraftwerk im Iran
Buschehr-Atomkraftwerk im Iran - SNA, 1920, 30.10.2021
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Die USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben am Samstag den Iran aufgefordert, zum Atomabkommen von 2015 zurückzukehren, um „eine gefährliche Eskalation zu vermeiden“.
Die Staats- und Regierungschefs der vier Länder, die Teheran davon überzeugen wollen, die Anreicherung von Uran auf ein nahezu waffenfähiges Niveau einzustellen, sagten, sie wollten eine Verhandlungslösung. „Das wird nur möglich sein, wenn der Iran seinen Kurs ändert“, sagten US-Präsident Joe Biden, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Boris Johnson in einer gemeinsamen Erklärung.
„Wir fordern Präsident (Ebrahim) Raisi auf, diese Gelegenheit zu ergreifen und sich in gutem Glauben darum zu bemühen, unsere Verhandlungen dringend abzuschließen. Nur so lässt sich eine gefährliche Eskalation vermeiden, an der keines der Länder Interesse hat“, sagten sie nach einem Treffen am Rande des G20-Gipfels.
Dabei seien die westlichen Politiker entschlossen, bei der Lösung dieser Frage weiterhin eng mit Moskau, Peking und Brüssel zusammenzuarbeiten, hieß es abschließend.
Die Gespräche zwischen dem Iran und den Weltmächten zur Rettung des Abkommens sollen Ende November wieder aufgenommen werden, sagte der führende Nuklearunterhändler der Islamischen Republik am Mittwoch.
Ein hochrangiger Beamter der US-Regierung sagte Reportern, das Treffen zum Iran beim G20-Treffen sei von Merkel vorgeschlagen worden, um den Staats- und Regierungschefs Gelegenheit zu geben, die Probleme vor der Wiederaufnahme der Gespräche zu besprechen.
Gebäude des US-Außenministeriums in Washington - SNA, 1920, 07.10.2021
US-Außenministerium: Kooperation mit Russland in Sachen Iran konstruktiv

Iran-Atomabkommen

Im Mai 2018 stiegen die USA unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump einseitig aus dem Atomdeal aus und verhängten schärfere Sanktionen gegen Teheran. Die durch das Atomabkommen aufgehobenen Wirtschaftssanktionen gegen Teheran wurden erneuert und die ausländischen Konten des Landes erneut gesperrt. Im Mai 2019 kündigte der Iran eine etappenweise Abkehr von seinen Verpflichtungen an.
Die im April wieder aufgenommenen Verhandlungen über die Rettung des Wiener Atomabkommens mit dem Iran wurden nach der Präsidentenwahl im Juni und dem Regierungswechsel in Teheran unterbrochen. China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Russland bemühen sich um die Rückkehr der USA zu dem Abkommen.
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