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„Keine Beweise für Preismanipulationen“: Macron will Russland keine Schuld für Gaskrise geben

Macron - SNA, 1920, 30.10.2021
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat im Interview mit der Wirtschaftszeitung „Financial Times“ (FT) deutlich gemacht, dass Russland und dessen Energiekonzern Gazprom nicht für den Anstieg der Gaspreise in Europa verantwortlich gemacht werden sollten.
„Ich habe keine Beweise dafür, dass es Preismanipulationen gegeben hat, und ich beschuldige niemanden. Das sind Handelsbeziehungen. Sie sollten nicht aus geopolitischen Gründen verwendet werden“, sagte Macron der „FT“. Damit habe er die Frage beantwortet, ob er Russland für die hohen Energiepreise in Europa verantwortlich machen würde.
Auf eine weitere Frage über die Macht von Gazprom in Europas Energieversorgung habe der französische Präsident gesagt: „Es geht nicht darum, ob wir zu abhängig von einem Unternehmen sind oder nicht, sondern wie wir Alternativen schaffen. Und die einzigen Alternativen sind europäische erneuerbare Energien und natürlich europäische Kernenergie.“
Die Teilnehmer des G20-Gipfels, der am Samstag in Rom eröffnet wurde, forderte Macron auf, Anstrengungen zur Stabilisierung der Energiepreise zu unternehmen, um Versorgungsengpässe in diesem Winter zu verhindern.
„In den kommenden Wochen und Monaten müssen wir eine bessere Transparenz und Stabilität der Preise erreichen, damit Spannungen bei den Energiepreisen keine Unsicherheiten erzeugen und die globale wirtschaftliche Erholung untergraben“, sagte er der „FT“. „Was wir erwarten, ist eine Koordination, um steigende Preise zu vermeiden.“

Gaspreis-Anstieg in Europa

Die Gaspreise in der Europäischen Union (EU) sind in den letzten Monaten stark angestiegen. Dieser Anstieg hängt nach Ansicht von Experten mit mehreren Faktoren zusammen: mit den geringen Füllständen der europäischen unterirdischen Erdgasspeicher, dem begrenzten Angebot der Hauptlieferanten und der hohen Nachfrage.
Angesichts der drohenden Energiekrise hatte Europa zudem Russland mehrmals beschuldigt, die Gaslieferungen zu sabotieren. Russland weist seinerseits alle Beschuldigungen zurück und verweist auf die termingerechte Erfüllung aller seiner Lieferverträge.
Chef des russischen Ölkomzerns Rosneft Igor Setschin  - SNA, 1920, 28.10.2021
Zu großes Vertrauen in Windkraft: Rosneft-Chef zu Ursachen der Gaskrise in Europa
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