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Energieberater für US-Außenamt: Moskau hat Energiekrise in Europa nicht provoziert

© SNA / Wladimir SergejewFlagge Russlands und der EU
Flagge Russlands und der EU - SNA, 1920, 29.10.2021
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Laut einem Energieberater des US-Außenministeriums hat Russland keine Energiekrise in Europa ausgelöst, aber es hat auch keine notwendigen Schritte unternommen, um sie abzumildern.
„Lasst uns das klarstellen: Russland hat keine Gaskrise in Europa verursacht. Es geschah aufgrund verschiedener Faktoren, von denen einige niemand kontrollieren konnte. (…) Aber es besteht kein Zweifel, dass Russland nicht alles getan hat, um seine Folgen abzumildern“, sagte der leitende US-Berater für globale Energiesicherheit, Amos Hochstein, am Freitag auf eine Konferenz im US-Zentrum für strategische und internationale Studien (CSIS).
Hochstein betonte, dass die Vereinigten Staaten die Entscheidung der Russischen Föderation begrüßen würden, das Angebot an blauem Treibstoff ab November zu erhöhen, aber sie hätten sich gewünscht, dass dies früher geschehe – beispielweise ab Oktober.
Dem US-Beamten zufolge muss Russland weiterhin ein wichtiger Lieferant für Europa sein, aber es muss auch eine Diversifizierung und eine Transformation in der EU stattfinden, um aus der Abhängigkeit vom Erdgas herauszukommen.

Gaspreis-Anstieg in Europa

Die Gaspreise in der Europäischen Union sind in den letzten Monaten stark angestiegen. Dieser Anstieg hängt nach Ansicht von Experten mit mehreren Faktoren zusammen: mit den geringen Füllständen der europäischen unterirdischen Erdgasspeicher, dem begrenzten Angebot der Hauptlieferanten und der hohen Nachfrage nach LNG in Asien.
Angesichts der drohenden Energiekrise hatte Europa zudem Russland mehrmals beschuldigt, die Gaslieferungen zu sabotieren. Russland weist seinerseits alle Beschuldigungen zurück und verweist auf die termingerechte Erfüllung aller seiner Lieferverträge.
Strom (Symbolbild) - SNA, 1920, 22.10.2021
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