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OMV-Chef: Zweiter Strang von Nord Stream 2 bis Jahresende mit Gas befüllt

© SNA / Dmitri Leltschuk / Zur BilddatenbankAnlandestation der Gaspipeline Nord Stream 2 in Lubmin, Norddeutschland (Archiv)
Anlandestation der Gaspipeline Nord Stream 2 in Lubmin, Norddeutschland (Archiv) - SNA, 1920, 29.10.2021
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Der Vorstandschef des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV, Alfred Stern, hat auf einer Pressekonferenz am Freitag bekanntgegeben, dass der zweite Strang der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 voraussichtlich bis zum Ende des Jahres mit Gas befüllt sein wird.
„Das Projektunternehmen (Nord Stream 2 AG – Anm. d. Red.) teilt mit und plant, den zweiten Strang bis zum Jahresende mit Gas zu befüllen“, sagte Stern.
Er fügte hinzu, dass der erste Strang bereits getestet und mit Gas gefüllt sei, also betriebsbereit sei. Über den Zeitpunkt des Starts der Gaspipeline werde er aber nicht spekulieren. Dabei betonte er, dass der russische Energiekonzern Gazprom alle vertraglichen Lieferverpflichtungen erfülle.
Das Projekt Nord Stream 2 umfasst den Bau von zwei Strängen einer Gaspipeline mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr von der russischen Küste durch die Ostsee bis nach Deutschland. Die Pipeline verläuft in den Territorialgewässern von Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland und kostet rund zehn Milliarden Euro.
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Die USA, die verflüssigtes Erdgas auf den europäischen Markt bringen wollen, treten gegen den Bau der Gaspipeline auf. Washington hatte im Dezember Sanktionen gegen das Nord-Stream-2-Projekt verhängt und von den Partnerunternehmen einen unverzüglichen Arbeitsstopp gefordert. Das schweizerische Unternehmen Allseas stellte daraufhin die Arbeit ein. Gazprom hatte daraufhin die Pipeline mit eigenen Kräften und russischen Rohrverlegeschiffen fertiggebaut.
Auch die Ukraine und Polen sind scharfe Gegner der Pipeline. Kiew kassiert derzeit Durchleitungsgebühren von Moskau für die russischen Gaslieferungen nach Europa.
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