Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Moskau bietet Hilfe bei Ermittlungen zu gewaltiger Explosion im Hafen von Beirut an

© REUTERS / MOHAMED AZAKIRFolgen der gewaltigen Explosion im Hafen von Beirut im August 2020
Folgen der gewaltigen Explosion im Hafen von Beirut im August 2020  - SNA, 1920, 29.10.2021
Abonnieren
Russland ist bereit, dem Libanon bei der Untersuchung der Umstände der Explosion im Hafen von Beirut im August 2020 nach Möglichkeit beizustehen. Dies sagte der Pressesprecher der russischen Botschaft in der libanesischen Hauptstadt, Dmitri Lebedew, gegenüber SNA.
Der Pressedienst des libanesischen Präsidenten Michel Aoun hatte bereits am Freitag mitgeteilt, dass der Staatschef sich offiziell an den russischen Botschafter in Beirut, Alexander Rudakow, mit der Bitte gewandt hätte, ihm Satellitenaufnahmen vom Beiruter Hafen zur Verfügung zu stellen, die zum Explosionszeitpunkt gemacht wurden.
„In Entwicklung der traditionellen freundschaftlichen russisch-libanesischen Beziehungen ist die russische Seite bereit zu einer möglichen Beistandsleistung“, sagte Lebedew. Er bestätigte den Erhalt des Schreibens.
Nach der Explosionskatastrophe in Beirut 2020 - SNA, 1920, 04.08.2021
Ein Jahr nach Explosionskatastrophe: Tausende demonstrieren vor Parlament in Beirut – Video
Nach Lebedews Worten hat am Freitag auf Einladung der libanesischen Seite ein Treffen von Aoun und Rudakow stattgefunden. Bei dem Gespräch wurde die Bitte der libanesischen Seite im Zusammenhang mit der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin beim „Valdai“-Forum erörtert. Putin hatte unter anderem über eine mögliche Hilfe Moskaus bei der Aufklärung der Umstände der Explosion im Hafen von Beirut gesprochen.
Am 4. August 2020 kam es im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut zu einer gewaltigen Explosion: Rund 2750 Tonnen Ammoniumnitrat entzündeten sich. Die Detonation hatte weitreichende Folgen: Schätzungen zufolge starben etwa 200 Menschen, mehrere Tausend wurden verletzt und bis zu 300.000 Menschen wurden obdachlos. Die Druckwelle zerstörte die Hafenregion und Teile der Stadt, darunter zahlreiche Wohnhäuser und wichtige Infrastruktur.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала