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G20 in Rom - SNA

Live-Ticker: G20 in Rom – Bidens Premiere, letztes Mal von Merkel und Online-Teilnahme von Putin

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Der G20-Gipfel findet in diesem Jahr am 30. und 31. Oktober in der italienischen Hauptstadt Rom statt. Die Staats- und Regierungschefs der G20 treffen sich im Kongresszentrum Nuvola, um aktuelle politische und wirtschaftliche Themen der Welt zu besprechen. Alle Entwicklungen zum Thema – im SNA-Ticker.
Unter dem Motto der italienischen Präsidentschaft „People, Planet, Prosperity“ (Menschen, Planet, Wohlstand) werden sich laut Informationen der Bundesregierung-Webseite die Staats- und Regierungschefs der G20 in drei Arbeitssitzungen zu folgenden Schwerpunktthemen austauschen: Weltwirtschaft und globale Gesundheit, Klimawandel und Umwelt, nachhaltige Entwicklung.
Zum ersten Mal wird der amerikanische Präsident Joe Biden dabei sein, zum sechzehnten und letzten Mal Bundeskanzlerin Angela Merkel. Russlands Präsident Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping werden über Video an dem Gipfel teilnehmen.
Die G20 besteht aus der Europäischen Union und den stärksten Volkswirtschaften aller Kontinente. Das sind Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, die Türkei und die USA.
Neueste obenÄlteste oben
16:49 31.10.2021
Guterres: G20-Gipfel hat Hoffnungen nicht erfüllt
Der Uno-Generalsekretär Antonio Guterres hat am Sonntag auf Twitter seinen Eindruck über den G20-Gipfel in Rom mitgeteilt.
„Ich verlasse Rom mit meinen unerfüllten Hoffnungen, aber zumindest sind sie nicht begraben”, schrieb er.
09:08 31.10.2021
Der britische Premierminister Boris Johnson (Archivfoto) - SNA, 1920, 31.10.2021
„Stunde der Wahrheit“ für die Welt: Johnson betont Bedeutung von COP26-Klimagipfel
07:24 31.10.2021
EU-Ratspräsident Charles Michel - SNA, 1920, 30.10.2021
EU besteht auf mehr Zusammenarbeit im Energiebereich – Russland will verantwortungsbewusstes Handeln
13:35 30.10.2021
Familienfoto der G20-Gruppe mit Corona-Helfern
13:34 30.10.2021
G20-Auftakt: Draghi würdigt historischen Steuerdeal
Zum Auftakt des G20-Gipfels in Rom hat Gastgeber Mario Draghi die im Vorfeld erzielte Einigung auf eine globale Reform der Unternehmenssteuer als geschichtsträchtiges Ereignis gewürdigt.
Wir haben eine historische Vereinbarung für ein gerechteres und effizienteres internationales Steuersystem erzielt, sagte der italienische Ministerpräsident am Samstag zu Beginn von Beratungen der Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen in Rom.
Ziel der Reform ist es vor allem, die Verlagerung von Unternehmensgewinnen in Steueroasen zu verhindern. Große, international tätige Firmen sollen deswegen spätestens 2023 unabhängig von ihrem Sitz mindestens 15 Prozent Steuern zahlen. Zahlt ein Unternehmen mit seiner Tochterfirma im Ausland weniger Steuern, kann der Heimatstaat die Differenz einkassieren. Außerdem sollen profitable, weltweit operierende Digitalunternehmen wie Amazon und Google nicht mehr nur in ihrem Mutterland besteuert werden, sondern auch da, wo sie gute Geschäfte machen.
Auf Ebene der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) haben der geplanten Reform 136 Staaten zugestimmt, die gut 90 Prozent der Weltwirtschaftsleistung repräsentieren. Mit dabei sind demnach auch bekannte Steueroasen wie die Cayman-Inseln.
11:34 30.10.2021
G20-Gipfel: Aktivisten fordern mehr Unterstützung für ärmere Länder
Wegen der Wirtschaftskrise durch die Corona-Pandemie und steigender Inflation haben Entwicklungsorganisationen mehr Unterstützung für ärmere Länder gefordert. Zum Auftakt des Gipfels der großen Industrienationen (G20) am Samstag in Rom rief die Organisation World Vision zu vereinfachten Krediten für Entwicklungsländer und einer Verlängerung des im April beschlossenen Schuldenmoratoriums auf. Themen der ersten Sitzung der Staats- und Regierungschefs waren die Weltwirtschaft und die Folgen der Pandemie.
„Wenn die G20 sich nicht schnell und eindeutig zur Bekämpfung der Schulden- und Hungerkrise entscheiden, werden die Auswirkungen der Pandemiebekämpfung in ärmeren Ländern noch viel schlimmer werden“, sagte Dirk Bathe von World Vision.
Menschen könnten sich keine Lebensmittel mehr leisten, Volkswirtschaften würden destabilisiert. „Das birgt enormes Konfliktpotenzial mit dauerhaften Folgen.“ Bereits heute litten mehr als 800 Millionen Menschen unter Nahrungsmangel.
Weltweit seien die Nahrungsmittelpreise um rund 40 Prozent gestiegen - der höchste Anstieg seit über einem Jahrzehnt.
„Die G20 muss dazu beitragen, die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise gerechter zu gestalten und insbesondere das weltweite Hungerproblem anzugehen“, sagte Jörn Kalinski von Oxfam.
Auch der Klimawandel mit Wetterextremen bedrohe die Existenzgrundlage von Millionen Menschen - meist Arme, die am wenigsten zur Erderwärmung beigetragen hätten.
11:18 30.10.2021
Merkel in Rom zu ihrem wohl letzten G20-Gipfel gelandet
Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Samstagvormittag in Rom zu ihrem voraussichtlich letzten Gipfel der Staats- und Regierungschefs der G20-Gruppe gelandet. Merkel verließ um kurz nach 10.30 Uhr auf dem Flughafen Rom-Fiumicino den Regierungsairbus, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Um kurz nach 11.00 Uhr sollte sie vom Gastgeber, dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi, am Konferenzzentrum La Nuvola empfangen werden. Gegen 11.30 Uhr war das traditionelle Familienfoto der Staats- und Regierungschefs geplant.
10:07 30.10.2021
G20-Gipfel in Rom - SNA, 1920, 30.10.2021
G20-Gipfel 2021 beginnt in Rom
07:00 30.10.2021
G20-Pläne für Ausweiten der Impfungen weltweit stoßen auf Skepsis
Die Pläne der großen Industrienationen (G20) für ein Ausweiten der Impfungen weltweit stoßen auf Skepsis. Befürworter begrüßten, dass die Gesundheits- und Finanzminister der G20-Gruppe helfen wollen, bis Mitte nächsten Jahres 70 Prozent der Bevölkerung in allen Ländern impfen zu lassen. Kritiker bemängelten indes, die Vertreter der größten Volkswirtschaften hätten am Freitag nach ihren Beratungen in Rom keine konkreten Pläne vorgelegt.
Auf dem G20-Gipfel am Samstag und Sonntag in der italienischen Hauptstadt müssten die Staats- und Regierungschefs „nachlegen und einen Aktionsplan“ präsentieren, forderte Jörn Kalinski von der Entwicklungsorganisation Oxfam. „Bis heute sind alle Versprechen der G20 für globalen Zugang zu Impfstoffen gebrochen worden.“ Auch Friederike Röder von Global Citizen forderte einen „konkreten Fahrplan“ und mahnte:
„Wir haben keine Zeit mehr für Absichtserklärungen.“
Die Minister hatten sich hinter die Ziele der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestellt und streben in einem Zwischenschritt bis Jahresende eine Impfrate von 40 Prozent an.
„Die Vakzine sind zum größten Teil schon an die wohlhabenden Länder vergeben“, sagte Fiona Uellendahl von World Vision, die das Ziel für „unrealistisch“ hält.
„Was nicht da ist, kann auch nicht verteilt werden.“
Das 70-Prozent-Ziel, das von ursprünglich September 2022 auf Mitte des Jahres vorgezogen wurde, sei jedoch realistisch, „wenn nun die richtigen Schritte beschlossen werden“.
Gefordert wurden erneut eine Aussetzung des Patentschutzes und Technologietransfer, um Lieferengpässe zu beseitigen und Kosten zu senken. Stephan Exo-Kreischer von der Bewegung One sagte:
„Ziele alleine führen uns nicht aus der Pandemie.“
Bislang seien in reichen Ländern mehr als doppelt so viele Auffrischungsimpfungen verabreicht worden wie in ärmeren Ländern Erstimpfungen. Nach gegenwärtigem Stand würde es über zehn Jahre dauern, bis alle Länder ausreichend Impfstoffe zur Verfügung hätten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, schätzt One.
19:57 29.10.2021
Harry und Meghan reden G20 ins Gewissen
Prinz Harry und seine Frau Meghan sorgen sich um den Impfstoffmangel in ärmeren Ländern und haben den Staats- und Regierungschefs der G20 ins Gewissen geredet. Zusammen mit dem Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, schrieben sie einen offenen Brief an die G20, den auch die Tochter des früheren US-Präsidenten, Chelsea Clinton, unterzeichnete. Die WHO veröffentlichte den Brief am Freitagabend vor dem Auftakt des G20-Gipfels in Rom.
19:57 29.10.2021
Ehemalige Staats- und Regierungschefs fordern bessere Vakzin-Verteilung von G20
Eine Gruppe ehemaliger Staats- und Regierungschefs hat in einem Brief an den italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi von den G20-Ländern eine bessere Umverteilung von Impfstoffen gefordert. Wie aus dem Reuters vorliegenden Brief am Freitag hervorging, werden die USA, die Europäische Union, Großbritannien und Kanada bis Ende des Monats 240 Millionen unbenutzte Impfstoffe angehäuft haben, die in anderen Ländern dringender gebraucht werden.
„Es wäre unethisch, all diese Impfstoffe zu verschwenden, wo es doch weltweit jeden Tag 10.000 Todesfälle durch Covid-19 gibt, von denen viele verhindert werden könnten”, hieß es in dem Schreiben, zu dessen Unterzeichnern auch der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, der ehemalige britische Premierminister Gordon Brown und der ehemalige brasilianische Präsident Fernando Cardoso gehören
14:03 29.10.2021
Scholz nimmt G20-Beratungen auf – Treffen mit Roms Bürgermeister
Der geschäftsführende Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat in Rom mit seinen Ministerkollegen der großen Industrieländer (G20) Beratungen zum besseren Kampf gegen die Corona-Pandemie aufgenommen. Bei den Gesprächen der Finanz- und Gesundheitsminister ging es vor allem um die ausreichende Beschaffung und Verteilung der Impfstoffe. Zum Start des G20-Gipfels der Staats- und Regierungschefs am Samstag wollte auch die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) anreisen.
Am Vormittag traf Scholz zu Beginn seines Rom-Besuches den neuen Bürgermeister von Rom, Roberto Gualtieri. Scholz kennt den Sozialdemokraten aus dessen Zeit als Finanzminister von September 2019 bis Februar 2021 unter dem damaligen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte. Gualtieri twitterte ein Foto mit Scholz und schrieb dazu:
„Es war mir eine große Freude, heute im Kapitol den befreundeten Finanzminister und künftigen deutschen Kanzler Olaf Scholz zu empfangen.“
Man habe über G20 gesprochen und über die zentrale Rolle der Städte bei den globalen und europäischen Herausforderungen bei Nachhaltigkeit, Innovation und Inklusion. Das Kapitol ist der Amtssitz des Bürgermeisters.
13:47 29.10.2021
Vor G20-Gipfel: Mehr Impfgerechtigkeit und Klimaschutz gefordert
Vor dem Gipfel der großen Industrienationen (G20) am Wochenende in Rom haben Entwicklungsorganisationen besseren Zugang zu Corona-Impfstoffen, mehr Klimaschutz und Unterstützung für arme Länder gefordert. „Die G20-Gruppe trifft sich zu einem Zeitpunkt, an dem drei Krisen entschiedenes Handeln verlangen. Pandemiefolgen, Klimakrise und wachsende Ungleichheit sind eine toxische Mischung, die kein ,Weiter so‘ erlauben“, sagte G20-Koordinator Jörn Kalinski von Oxfam am Freitag in Rom.

„Es braucht mutige Entscheidungen – für Impfgerechtigkeit, effektiven Klimaschutz und Existenzsicherung.“

Deutliche Kritik gab es an der Verteilung von Impfstoffen.
„Nach 18 Monaten Pandemie ist die Bilanz erschreckend“, sagte Friedrike Röder von Global Citizen.
Während in reichen Ländern 70 Prozent der Menschen geimpft worden seien und über eine dritte Impfung nachgedacht werde, seien es in armen Ländern nicht einmal drei Prozent. Es müsse neben einer Freigabe der Patente für Impfstoffe auch mehr Transparenz geben: „Was ist versprochen? Was fehlt? Was ist produziert?“
„Die Produktion ist nicht das Problem, sondern mangelnder politischer Wille und die Gewinninteressen der Hersteller“, kritisierte Fiona Uellendahl von World Vision.
Verwiesen wurde auf Indien und Südafrika, die gemeinsam mit mehr als 100 Ländern eine Aussetzung der Patente fordern, um die Produktion zu steigern und die Kosten zu senken. „Stattdessen haben sich die wohlhabenden Länder den Löwenanteil der Impfdosen gesichert und verteidigen die Monopolinteressen von Pharmaunternehmen, statt alles zu unternehmen, Menschenleben zu retten“, kritisierte Kalinski von Oxfam.
Im Klimaschutz sollte sich die G20 auf 2050 als gemeinsames Ziel für die Kohlendioxidneutralität einigen, forderte Röder vor der am Sonntag beginnenden Weltklimakonferenz COP26 in Schottland. „Wenn es beim G20-Gipfel keine Einigung gibt, dann frage ich mich, wie Glasgow ein Erfolg werden kann.“ Drei Viertel der weltweiten Emissionen stammten aus G20-Ländern. Eigentlich müsse schon 2045 als Ziel gesetzt werden, wenn die Erwärmung wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart auf 1,5 Grad begrenzt werden soll, sagte Röder. Doch strebt China als größter Treibhausgasproduzent erst 2060 an, während Indien sich vorerst kein Ziel setzen will.
13:43 29.10.2021
G20 in Rom - SNA, 1920, 29.10.2021
„Club der Reichen“ – Entwicklungsorganisationen kritisieren geplante Corona-Arbeitsgruppe der G20
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