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Deutsche Unternehmen wollen gesetzliche 3G-Regel für Büro und Produktionshallen – Bericht

CC BY 3.0 / Andrej Bobrowskij / Wikimedia Commons / Bayer-Standort in Berlin (Archivbild)
Bayer-Standort in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 29.10.2021
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Einige Unternehmen in Deutschland fordern von der Politik eine gesetzliche 3G (Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete)-Regel für Büros und Produktionshallen, da die Corona-Infektionszahlen im Land steigen, berichtete das „Handelsblatt“ am Freitag unter Verweis auf eine entsprechende Umfrage.
Die Zeitung hat demnach eine Umfrage unter ausgewählten Dax-Konzernen und großen Familienunternehmen durchgeführt. Der Versicherer Allianz habe klargestellt, dass „klare rechtliche Vorgaben des Gesetzgebers sehr hilfreich wären“. Auch der Immobilienkonzern Vonovia würde die 3G-Regel als eine „vorzugswürdige Lösung“ betrachten und sei dabei der Meinung, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen die Einführung erschweren würden.
Der Autozulieferer Continental ist demnach für die 3G-Regel im Büro als „konsequente Fortführung der öffentlichen Corona-Regelungen“. Der Energiekonzern RWE würde „die Einführung eines rechtlichen Rahmens für eine 3G-Regel begrüßen“. Der Triebwerkshersteller MTU und der Haushaltsgeräteproduzent Miele würden sich für bundesweit einheitliche Regelungen aussprechen.
Einige Firmen haben dem „Handelsblatt“ zufolge bereits ohne eindeutige Gesetzesgrundlage 3G- oder gar 2G-Regeln eingeführt. Mitarbeitern von Bayer sei erlaubt, etwa in Laboren oder Teilbereichen der Produktion unter freiwilliger Anwendung der 2G-Regel ohne Abstand und Maske zusammenzuarbeiten oder Meetings in Präsenz durchzuführen. Das sei rechtlich erlaubt: Mitarbeiter könnten ihren Impfstatus dem Arbeitgeber freiwillig nennen.
Andere Firmen hätten 3G-Beschränkungen verhängt: Seit Anfang Oktober gelte bei SAP die Regel, wonach nur diejenigen Zutritt hätten, wer geimpft, getestet oder genesen sei.
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