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„Club der Reichen“ – Entwicklungsorganisationen kritisieren geplante Corona-Arbeitsgruppe der G20

© AFP 2021 / Tiziana FabiG20 in Rom
G20 in Rom - SNA, 1920, 29.10.2021
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Am Freitag legten die Finanz- und Gesundheitsminister der großen Industrieländer (G20) einen Entwurf über eine gemeinsame Arbeitsgruppe vor, die im Kampf gegen die Pandemie „den Dialog und die globale Kooperation verbessern“ soll. Das Vorhaben schwäche die WHO und lasse ärmere Länder außen vor, sagen die Kritiker.
Gut gemeint, aber nicht gut? Die geplante Corona-Arbeitsgruppe der G20 will den Kampf gegen die Pandemie effizienter machen. Der „Austausch von Erfahrungen und vorbildliche Vorgehensweisen“ sollen gefördert, die Koordinierung zwischen Finanz- und Gesundheitsministerien entwickelt und Optionen für strukturierte Vereinbarungen erkundet werden, berichtet die Deutsche Presse-Agentur bezugnehmend auf den Textentwurf, der zum Abschluss des G20-Treffens in Rom vorgelegt wurde. Das Gremium solle Ende November zum ersten Mal zusammenkommen, den Vorsitz werde zunächst die jetzige G20-Präsidentschaft Italien und danach Indonesien übernehmen.
© REUTERS / YARA NARDIFlashmob von Oxfam-Aktivisten vor Beginn des G20-Gipfels am 29. Oktober 2021 in Rom
Flashmob von Oxfam-Aktivisten vor Beginn des G20-Gipfels am 29. Oktober 2021 in Rom - SNA, 1920, 29.10.2021
Flashmob von Oxfam-Aktivisten vor Beginn des G20-Gipfels am 29. Oktober 2021 in Rom
Wie die DPA weiter ausführt, soll ein ständiges Sekretariat, das in Zusammenarbeit mit der Weltbank bei der Weltgesundheitsorganisation ansässig sein soll, den Vorsitz unterstützen. Im Konsens mit den G20-Staaten soll die Einbeziehung von Nicht-Mitgliedern sowie regionaler Gremien oder internationaler Organisationen erwogen werden.
Kritik an dem Entwurf kommt von Entwicklungsorganisationen. Diese sprechen von einem „Country-Club der Reichen“, in dem ärmere Länder nicht beteiligt würden. Zudem befürchten sie eine Schwächung der WHO.
„Was wir brauchen, ist eine stärkere WHO, die 2020 in den Spannungen zwischen ihren Mitgliedern ausgeschlossen wurde und jetzt geschwächt ist“, erklärte etwa die Hilfsorganisation Oxfam.
Russlands Präsident Wladimir Putin - SNA, 1920, 19.10.2021
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