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USA besorgt über Test einer Hyperschall-Rakete durch China, Razzia gegen Hells Angels in Berlin

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 28.10.2021
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USA besorgt über Test einer Hyperschall-Rakete durch China; Ärzte ohne Grenzen bringt 367 Migranten an Land; Auslieferungsverfahren um Julian Assange geht in London weiter; Staatsschutz durchsucht Wohnungen in Düren wegen Terrorverdachts; Razzia gegen Hells Angels in Berlin und Brandenburg; Waffe von Alec Baldwin am Set enthielt scharfe Munition.
SNA präsentiert in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

USA besorgt über Test einer Hyperschall-Rakete durch China

Das US-Verteidigungsministerium hat den Test einer sogenannten Hyperschall-Rakete durch das chinesische Militär bestätigt. Der Test habe bereits im August stattgefunden und sei sehr besorgniserregend, sagte US-Generalstabschef Milley. Die Hyperschall-Geschwindigkeit beginnt bei knapp 6150 Kilometer pro Stunde, das ist das Fünffache der Schallgeschwindigkeit. Zuerst hatte die „Financial Times“ über einen Raketentest Chinas berichtet. Peking dementierte jedoch, und erklärte, es handle sich nicht um eine Waffe, sondern um wiederverwendbare Raumfahrttechnik.

Ärzte ohne Grenzen bringt 367 Migranten an Land

Nach tagelangem Warten hat die Organisation Ärzte ohne Grenzen 367 im Mittelmeer gerettete Migranten an Land gebracht. Das Seenotrettungsschiff „Geo Barents“ legte am späten Abend im Hafen von Palermo auf Sizilien an. Dort sollten die Menschen auf Corona getestet und dann in Aufnahme- und Quarantänelager verteilt werden. Die „Geo Barents“ hatte in der vergangenen Woche in mehreren Einsätzen die Migranten von Schlauch- und Holzbooten an Bord geholt. Seit dem Wochenende wartete das Schiff dann auf die Erlaubnis, einen Hafen anzusteuern.
Plakat zur Unterstützung von Julian Assange - SNA, 1920, 27.10.2021
Im Falle einer Auslieferung: USA versprechen keine administrative Strafe für Assange

Auslieferungsverfahren um Julian Assange geht in London weiter

Die mögliche Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange an die USA wird heute weiter die britische Justiz beschäftigen. Im Berufungsverfahren wollen Assanges Vertreter darlegen, weshalb sie eine Auslieferung weiter für unzulässig halten. Die USA fechten die Entscheidung an, die ein britisches Gericht getroffen hatte: Eine Richterin hatte im Januar mit Hinblick auf Assanges angegriffene psychische Gesundheit und die zu erwartenden US-Haftbedingungen das Auslieferungsbegehren abgelehnt. Die US-Justiz will ihm wegen Spionagevorwürfen den Prozess machen.

Staatsschutz durchsucht Wohnungen in Düren wegen Terrorverdachts

Spezialeinheiten der Polizei in Nordrhein-Westfalen haben am Morgen wegen Terrorverdachts die Wohnungen von fünf jungen Männern im Landkreis Düren durchsucht. Das teilten die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf und die Polizei Köln mit. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sich anlehnend an Propagandamaterial der ausländischen terroristischen Vereinigung Islamischer Staat* auf eine terroristisch motivierte Tat vorbereitet zu haben, hieß es. Die Beschuldigten wurden der Mitteilung zufolge allerdings nicht festgenommen.

Razzia gegen Hells Angels in Berlin und Brandenburg

Große Polizei-Razzia bei den Hells Angels in Berlin und Brandenburg am Morgen. Auslöser ist Encrochat. Die Kryptierungs-Software Encrochat wurde von der organisierten Kriminalität zur Abwicklung illegaler Geschäfte genutzt. Der Dienst galt wegen seiner aufwendigen Verschlüsselung als nicht zu knacken. Gegen drei von vier Beschuldigten sind in Brandenburg Haftbefehle bereits vollstreckt worden, 130 Beamte sind derzeit im Einsatz. In Brandenburg gibt es Durchsuchungen in Potsdam, Werder, Stahnsdorf, Güterfelde und Saarmund. In Berlin ist es unter anderem eine Werkstatt in Hohenschönhausen. Insgesamt geht es um mindestens acht Haftbefehle und 17 Durchsuchungsorte.
Der US-Schauspieler Alec Baldwin - SNA, 1920, 22.10.2021
Tragischer Unfall an Filmset: Alec Baldwin erschießt aus Versehen Kamerafrau

Waffe von Alec Baldwin am Set enthielt scharfe Munition

Knapp eine Woche nach dem tödlichen Schuss am Filmset von US-Star Alec Baldwin hat die Polizei klargestellt: Die Waffe enthielt scharfe Munition. Dies gaben die Ermittler bei einer Pressekonferenz in Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico bekannt. Das abgegebene Projektil konnte sichergestellt werden, sagte Sheriff Adan Mendoza. Es gebe Hinweise, dass sich noch mehr scharfe Munition am Set befand. Dazu seien aber weitere Untersuchungen nötig. Bei dem Vorfall während der Dreharbeiten war die 42 Jahre alte Chef-Kamerafrau Halyna Hutchins tödlich verletzt worden.
* Eine Terrororganisation, die in Deutschland und Russland verboten ist.
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