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Facebook wird Unterstützung des Sexhandels vorgeworfen

© REUTERS / DADO RUVICFacebook-Logo (Symbolbild)
Facebook-Logo (Symbolbild) - SNA, 1920, 28.10.2021
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Ein Jahr lang soll der Tech-Riese „Facebook“ von dem Menschenhandel innerhalb des sozialen Netzwerks gewusst und ihn nicht der Polizei gemeldet haben, berichtet „USA Today“ am Mittwoch. Insgesamt sollen aufgrund der Untätigkeit der Plattform mindestens 40 Frauen aus asiatischen Ländern in die USA in die sexuelle Sklaverei verkauft worden sein.
Wie aus einem enthüllten Facebook-Bericht aus dem Jahr 2019 hervorgeht, habe das soziale Netzwerk mehrere Konten einer Gruppe von Kriminellen gesperrt. Diese hätten in asiatischen Ländern nach Frauen gesucht und sie in die USA geschickt, um sexuelle Dienstleistungen anzubieten. Darauf sollen sich aber die Aktionen von Facebook dem Bericht zufolge beschränkt haben.
Im August 2019 sei dieselbe Gruppe von Kriminellen vom US-amerikanischen Federal Bureau of Investigation (FBI) festgenommen worden. Die Polizei sagt, sie habe den Fall des Sexhandels selbstständig gelöst, ohne von Facebook Informationen über die Aktivitäten der kriminellen Gruppe bekommen zu haben. Auch Zeugenaussagen oder Beweise aus dem sozialen Netzwerk seien nicht in der Fallakte erschienen.
Facebook-Sprecher Andy Stone weise die Medienvorwürfe zurück und bestehe darauf, dass Facebook der Polizei Fälle von Menschenhandel gemeldet habe. Sollten jedoch keine Hinweise auf eine Zusammenarbeit mit der Polizei gefunden werden, würde sich das soziale Netzwerk selbst vor Gericht verantworten müssen. Laut einem 2018 verabschiedeten Gesetz sind Internetunternehmen nämlich verpflichtet, solche Verbrechen auf ihren Seiten zu unterbinden.
Am 25. Oktober veröffentlichten mehrere große Medien interne Facebook-Dokumente, die von der ehemaligen Mitarbeiterin und Whistleblowerin Frances Haugen durchgesickert waren. Daraus folgt, dass die Hauptängste von Facebook in Bezug auf Fälle von Menschenhandel für Sexdienste in erster Linie mit der Notwendigkeit verbunden seien, „Imagerisiken für das Unternehmen zu verhindern“. Medien-Informationen sind bereits die Grundlage für mehrere Skandale und Anschuldigungen gegen das Tech-Unternehmen von Mark Zuckerberg geworden.
Priscilla Chan und Mark Zuckerberg (Archivbild) - SNA, 1920, 27.10.2021
Klage gegen Zuckerberg und seine Frau wegen sexueller Belästigung und Diskriminierung – Medien
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