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Wegen Cyberverbrechen: Südkorea überstellt russischen Bürger an USA

© SNA / Aleksei ZhidakovSeoul
Seoul - SNA, 1920, 28.10.2021
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Südkorea hat am 20. Oktober einen russischen Bürger wegen Verdachts auf Teilnahme an Aktivitäten einer internationalen Cyberkriminellen-Organisation an die USA ausgeliefert. Die Organisation soll für Erpressungszwecke erstellte Hacker-Tools entwickelt und verbreitet haben, meldet die Nachrichtenagentur Yonhap am Donnerstag.
Die Agentur teilt unter Berufung auf das Justizministerium der Republik Korea mit, dass dem russischen Bürger, dessen Name nicht offenbart wird, die Unterschlagung von rund zwei Millionen US-Dollar bei Unternehmen und Privatpersonen durch die Erstellung des Schadprogramms Trickbot im Rahmen der genannten Verbrechergruppe angelastet wird.
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Die Anklage wurde vom nördlichen Bezirksgericht des US-Bundesstaates Ohio im August dieses Jahres erhoben. Der Beschuldigte wurde festgenommen, nachdem die südkoreanische Staatsanwaltschaft auf Bitte des US-Justizministeriums eine diesbezügliche Order erlassen hatte.
Das Gericht in Seoul prüfte den Antrag der USA und willigte darin ein, den Tatverdächtigen an die USA auszuliefern. Die diesbezügliche Verfügung wurde laut Yonhap vom südkoreanischen Justizminister Ende September erlassen.
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