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Brutaler Fall in Köln: 22-Jährige tötet Neugeborenes – Fast vier Jahre Gefängnis

© CC0 / succo / PixabayAuktion (Symbolbild)
Auktion (Symbolbild) - SNA, 1920, 27.10.2021
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Das Kölner Landgericht hat am Mittwoch eine 22-Jährige aus Kerpen bei Köln wegen der Tötung ihres Neugeborenen schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt.
Vor dem Landgericht Köln habe eine 22-jährige Frau aus Kerpen am Dienstagnachmittag gestanden, ihr neugeborenes Kind getötet zu haben, geht aus einer Mitteilung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, hervor.
Nach Angaben des Gerichts hat die junge Frau in der Nacht auf den 19. April 2021 in ihrem Zimmer in der elterlichen Wohnung eine „lebende und lebensfähige Tochter“ zur Welt gebracht,
Schon zum Prozessbeginn vor zwei Wochen hatte die Frau ausgesagt, sie habe Angst davor gehabt, dass ihre Eltern etwas von der verheimlichten Schwangerschaft mitbekämen.
Als die Frau im Elternhaus das Kind alleine zur Welt brachte, schlug sie zu, als das Kind anfing zu weinen. Anschließend hat sie das Neugeborene mit einem Kabel gewürgt. Den Leichnam versteckte die Angeklagte eingewickelt in einem Kapuzenpulli im Bettkasten.
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Das tote Kind wurde im April dieses Jahres von der Polizei gefunden. Der Leichnam lag noch im Elternhaus. Ein Krankenhaus in der Umgebung hatte die Beamten alarmiert, nachdem die Angeklagte dort erschienen war und ein Mediziner die junge Frau untersucht hatte.
Unter anderem aufgrund der psychischen Ausnahmesituation, in der sich die 22-Jährige wegen der geheim gehaltenen Schwangerschaft und aus Angst vor ihrem „dominanten“ und zu „aggressivem Verhalten neigenden Vater“ befunden habe, nahm das Gericht einen minder schweren Fall des Totschlags an. Das Gericht blieb mit seinem Urteil deutlich unter den von der Anklage geforderten achteinhalb Jahren Haft. Die Staatsanwaltschaft will in Revision gehen.
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