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Zahl der Todesopfer vom Weihnachtsmarkt-Anschlag gestiegen – Trauer um gestorbenen Ersthelfer

© SNA / Nikolay FilyakovAnschlag am 19. Dezember 2016 am Breitscheidplatz
Anschlag am 19. Dezember 2016 am Breitscheidplatz - SNA, 1920, 26.10.2021
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Sascha H. war bei dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Jahr 2016 als Ersthelfer im Einsatz. Dort erlitt er schwere Verletzungen und musste seither gepflegt werden. Nun ist der 49-Jährige laut Medienberichten gestorben. Damit steige die Zahl der Todesopfer infolge des Anschlags auf 13 Menschen. Die Betroffenheit ist groß.
CDU-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus von Berlin, Kai Wegner, erklärte am Dienstag, es sei bedrückend dass, fast fünf Jahre nach dem „mörderischen Anschlag“ auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, ein weiteres Todesopfer beklagt werde muss. Die CDU-Fraktion unterstütze die Forderung, den Namen des Verstorbenen auf den Stufen der Gedenkstätte an der Gedächtniskirche aufzuführen.
Auch der Berliner Grünen-Abgeordnete Benedikt Lux drückte auf Twitter sein Beileid aus: „Wir werden seiner würdig gedenken und den Kampf gegen Terrorismus und für mehr Schutz unserer offenen Gesellschaft fortführen.“ Fast fünf Jahre nach dem Anschlag sei ein 13. Todesopfer hinzugekommen.
Der 49-jährige Ersthelfer sei am 5. Oktober an einer Infektionskrankheit infolge seiner Langzeiterkrankung gestorben, teilte der Ehemann des Verstorbenen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit. Er sei an seinem Wohnort in Troisdorf bei Bonn beigesetzt worden.
Sascha H. war direkt nach dem LKW-Anschlag den Menschen auf dem Weihnachtsmarkt zu Hilfe geeilt. Mutmaßlich wurde er dabei von einem Balken am Kopf getroffen und schwer verletzt. Er musste seitdem rund um die Uhr betreut werden.
In einem Schreiben an die Berliner Senatskanzlei und den Untersuchungsausschuss des Abgeordnetenhauses bittet nun die Gruppe der Hinterbliebenen und Opfer Medienberichten zufolge darum, dass der Name von Sascha H. als Anerkennung und Respekt für seinen Einsatz am 19. Dezember 2016 auf den Stufen der Gedenkstelle an der Gedächtniskirche neben den Namen der anderen zwölf Todesopfer aufgeführt wird.
Journalist und Autor Thomas Moser - SNA, 1920, 27.07.2021
LKW-Attentat in Berlin: War alles anders? Neues Buch zum Amri-Komplex
Der Tunesier Anis Amri hatte am 19. Dezember 2016 in Berlin einen Kraftfahrer erschossen. Mit dessen LKW raste er dann über den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, wo weitere elf Menschen starben. Amri war den Behörden als islamistischer Gefährder bekannt. Er floh nach dem Anschlag nach Italien. Dort wurde er von der Polizei erschossen.
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